| Bernhardiner |
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Der Bernhardiner ist ganz eng mit der Schweizer Bergwelt verbunden. Pater Bernhard baute im 10. Jahrhundert auf dem Großen St. Bernhard in 2400 Meter Höhe ein Kloster zum Hospiz um. Es diente Pilgern, Wanderern und Personen, die in der Bergwelt gerettet wurden als Zuflucht und Unterkunft. Begleitet wurde dieser Pater von den Vorfahren des Bernhardiner, dem „St.-Bernhardshund“. Neben ihrer Aufgabe als Lawinenhund, wurden sie seit jeher auch als Wach- und Hirtenhund sowie auch für Zugarbeiten eingesetzt.Der heutige Bernhardiner ist leider nur noch bedingt für die Aufgabe als Rettungshund geeignet. Dies ist leider auf züchterische Veränderungen zurückzuführen. Seine Stärken liegen heute im Bereich Familien- und Begleithund. Sein Erscheinungsbild ist ganz schön beeindruckend was natürlich an seiner Größe liegt. Doch in diesem großen Hund steckt ein großes, „sensibles Hundeherz“. Seine Wachhund-instinkte lassen ihn seine Familie mutig und tapfer verteidigen. Gegenüber seiner Familie ist er sehr liebevoll und anhänglich. Er gilt als intelligent aber auch eigensinnig. Dieser „Dickkopf“ in ihm bedarf einer konsequenten Erziehung von klein an. Mit Kindern geht er stets liebevoll und sanft um und stellt sich gerne als Spielkamerad zur Verfügung. Der Bernhardiner braucht viel Bewegung, die seine Kräfte fordern, jedoch nicht übersteigen Wesensbeschreibung: Intelligent, wachsam, mit freundlichem ausgeglichenem Wesen, ausgeprägter Geruchs- und Ortssinn, Zähigkeit und Ausdauer im Erfüllen seiner Aufgaben. Außerdem ist er sehr liebevoll, freundlich und geduldig. Er gilt aber auch als eigensinnig und dickköpfig. Thema Gesundheit: Der Bernhardiner ist stark von Hüftgelenksdysplasie betroffen. Durch ihr schnelles Wachstum und ihr Gewicht können Knochenschäden auftreten. Des weiteren treten das Wobbler-Syndrom und Osteosarkom (Knochenkrebs) auf. Viele große Hunde leiden auch unter der sehr gefährlichen Magendrehung. |







Der Bernhardiner ist ganz eng mit der Schweizer Bergwelt verbunden. Pater Bernhard baute im 10. Jahrhundert auf dem Großen St. Bernhard in 2400 Meter Höhe ein Kloster zum Hospiz um. Es diente Pilgern, Wanderern und Personen, die in der Bergwelt gerettet wurden als Zuflucht und Unterkunft. Begleitet wurde dieser Pater von den Vorfahren des Bernhardiner, dem „St.-Bernhardshund“. Neben ihrer Aufgabe als Lawinenhund, wurden sie seit jeher auch als Wach- und Hirtenhund sowie auch für Zugarbeiten eingesetzt.