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Allgemeine Fragen rund um den DNA-Test Bereite die Probeentnahme meinem Hund Schmerzen? Die DNA Probennahme ist für Ihren Hund absolut schmerzfrei. Zur Probeentnahme wird ein weicher Abstrichtupfer verwendet. der in einer sterilen Verpackung zu Ihnen nach Hause kommt. Durch die sterile Verpackung des Wattestäbchen können so auch Gefahren von Schleimhautentzündungen oder Infektionen minimiert werden. Benötigen sie ein Foto meines Hundes für die Analyse? Für die Bestimmung der Rassen in Ihrem Mischling wird kein Foto benötigt. Die Rassen werden nur durch die DNA-Analyse ermittelt. Das Aussehen ist kein Indikator zur Feststellung der Rassen im Hund. Nachdem Sie das Analyseergebnis erhalten haben würden wir uns über die Zusendung eines Fotos Ihres Lieblings freuen. Einen Erfahrungsbericht des Testes mit Ihrem Hund können Sie gerne ebenfalls beifügen. Auch wir sind immer wieder gespannt welche Rassen in Ihrem Mischling sichtbar sind, oder auch nicht. Kann ich die DNA Probe selber entnehmen? Ein großer Vorteil dieses Testverfahrens ist das Sie die Probeentnahme zu Hause durchführen können. Kein stressiger Besuch beim Tierarzt und auch keine Blutentnahme ist hierzu notwendig. Alle Hundebesitzer kennen die Problematik wenn es heißt: „Wir müssen mit unserem Hund zum Tierarzt“. In der beigefügten Anleitung werden Sie, Schritt für Schritt, durch den Vorgang der Probeentnahme geführt. Und diese ist wirklich sehr einfach. Wie schicke ich die Abstrichtupfer mit der DNA Probe zurück? Nach dem die Wattestäbchen komplett durchgetrocknet sind, werden sie wieder in die Verpackung zurück gesteckt und mit dem beigefügten Rückumschlag an OriVita Diagnostik zurück gesandt. Wie lange muss ich auf das Ergebnis warten? Nach Eingang der Probe im Labor liegt das Analyseergebnis nach ca. 2-4 Wochen vor und wird Ihnen sofort zugestellt. Kann der Test auch die Reinrassigkeit meines Hundes bestimmen? Dazu ist folgendes zu sagen: Dieses Testverfahren wurde speziell dafür entwickelt um eine Rassenbestimmung in einem Mischlingshund vorzunehmen. Eine reine Bestimmung auf eine Reinrassigkeit würde ein komplett anderes Verfahren erfordern. Und zuvor wäre auch erst einmal festzulegen was Reinrassigkeit im Sinne von 100% wäre. Würde ein reinrassiger Hund mit diesem Verfahren getestet würde mit großer Wahrscheinlichkeit eine hohe Übereinstimmung mit dem Bereich 1 zu erwarten sein. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden das noch DNA einer anderen Rasse gefunden wird. Diese Rasse kann in einem sehr, sehr kleinem Prozentsatz vorliegen oder es handelt sich um eine Rasse die derzeit nicht in der Analyse-Datenbank vorliegt. Welchen weiteren Nutzen hat der Test für mich?
Im Analyseergebnis werden die Rassen aufgeführt die per DNA-Analyse in Ihrem Hund ermittelt wurden. Es ist sozusagen das Ergebnis aus dem Labor. Können allen existierenden Hunderassen bestimmt werden? Die Rasseliste deckt derzeit etwa 80% der in Deutschland vorkommenden Rassen ab. Einige Rassen sind sehr selten in Mischlingshunden vertreten. Dennoch kann die Datenbank über 90% der Rassen, die in Deutschland in Mischlingshunden vorkommen, abdecken. Natürlich wird die Rasseliste stetig mit neuen Rassen erweitert. Die Aufnahme einer neuen Rasse ist allerdings mit sehr großem Aufwand verbunden. Die Qualitätsstandards sind sehr hoch und deshalb muss auch die Kostenentwicklung des Testverfahrens im Auge behalten werden. Wir sind sehr daran interessiert Ihnen diesen CaniVaris DNA Test auch weiterhin zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis anbieten zu können. Im dem unwahrscheinlichen Fall, dass die Probe DNA einer Rasse enthält, die derzeit nicht in der Datenbank vorliegt, wird diese der am nächsten genetisch verwandten Rasse zugeordnet. Wie können Sie feststellen von welchen Rassen mein Mischling abstammt? Die Grundlage für den CaniVaris DNA-Test ist die Datenbank welche die Unterschiede zwischen den einzelnen Rassen aufzeigt. Durch intensive Forschung der DNA von mehreren tausend reinrassigen Hunden ist es möglich die DNA Ihres Hundes mit der dieser sogenannten Referenzhunde (Vergleichshunde) zu vergleichen. Die Rassen der 65 Hunde die aktuell in der Liste zu finden sind, finden sie hier. Wie erklärt das Testergebnis und das qualifizierte Analyseergebnis die in meinem Mischling gefundene Rassen? Das Analyseverfahren teilt die in Ihrem Mischlingshund gefundenen Rassen in 5 Bereiche ein. Hier wird die prozentuale Übereinstimmung der gefundenen Rassen im Vergleich mit einem Rassehund aus der derzeitigen Datenbank, die aus mehreren tausend Rassehunden besteht, wiedergegeben. Diese im Zertifikat benannten Bereiche sind wie folgt eingeteilt:
Gibt es bei Hunden aus einem Wurf die gleichen Analyseergebnisse? Das wäre zu einfach gedacht. Jede Eizelle kann nur von einem Spermieum befruchtet werden. Bei dieser „Zellverpaarung“ , die völlig zufällig geschied, werden jedes mal auf einzigartige Weise die Chromosomen zusammen gefügt. Da eine Hündin mehrfach aufnehmen kann und von zwei unterschiedlichen Rüden gedeckt wurde, können die Welpen aus einem Wurf tatsächlich verschiedene Väter haben. Aus diesen Gründen ist es sehr unwahrscheinlich das bei allen Hunden aus einem Wurf die gleichen Ergebnisse zu erwarten sind. Werden auch neue Rassen in die Datenbank aufgenommen? Natürlich wird konsequent daran gearbeitet die Liste mit weiteren Rassen zu vervollständigen. Die jeweils aktuelle Liste finden Sie hier auf unserer Website. Technische Fragen rund um den DNA-Test Welchen Grund gab es diesen Test zu entwickeln? Forscher erhofften sich durch die Erforschung des Hundegenoms, ein besseres Verständnis darüber zu erlangen, wie Krebs entsteht. Man weiß schon lange das es viele Ähnlichkeiten zwischen Krebsarten beim Menschen und dem Hund gibt. Durch ein besseres Verständnis, darüber wie Krebs entsteht, hofften sie auf neue Wege in der Behandlung von Krebs beim Menschen zu stoßen. Den Wissenschaftlern gelang es verschiedene Abschnitte auf der DNA zu identifizieren die für die Unterschiede zwischen verschiedenen Hunderassen verantwortlich sind. Unter anderem die Farbe eines Tieres, die Körpergröße oder die Form des Schwanzes. Dieser jahrelangen intensiven Forschungsarbeit ist es zu verdanken das dieses Analyseverfahren entstehen konnte. Wie wird mit der DNA-Probe im Labor weiter verfahren? Nach dem die Probe im Labor angekommen ist wird sie als erstes in eine Lösung gelegt. Da sich die Schleimhautzellen Ihres Hundes ja auf dem Wattestäbchen befinden müssen diese erst einmal davon gelöst werden. Das ist notwendig um die darauf befindliche DNA zu isolieren und sie dem eigentlichen Analyseprozess zu zu führen. Diese Lösung, in der jetzt die DNA liegt, wird mit weiteren Chemikalien gemischt um sie zu kopieren. Diesen Vorgang nennt man Polymerase Kettenreaktion (PCR). Eine Vervielfältigung der DNA ist notwendig um für die Bereiche, die für ein rassetypisches Merkmal verantwortlich sind, die so genannten Marker, eine analytisch messbare Menge zur Verfügung zu haben. Die vervielfältigte DNA Ihres Hundes wird dann in weiteren Analyseverfahren untersucht, um fest zustellen, welche Marker in der DNA des Hundes vorhanden sind. Jetzt kommen wir zum Herzstück des ganzen Prozesses, die Datenbank der Rassehunde. Modernste Computertechnik macht es möglich diese Probe in einem statistischen Vergleichsverfahren zu analysieren. Hier wird Ihre Probe mehre tausend mal mit denen in der Datenbank vorhandenen reinrassigen Hunden verglichen. Damit soll ein möglichst genaues Ergebnis sichergestellt werden. Mit welchen Qualitätskontrollen wird das Testverfahren überwacht? Eine grundlegende Anforderung für ein Labor ist ein wirksames Kontrollsystem. Jeden Tag werden in unserem Labor die Proben der Kunden in Gruppen eingeteilt. Mit diesen Gruppen werden zufällig ausgewählte sogenannte „Kontrollhunde“ mitgetestet. Diese reinrassigen Hunde sind mehrfach getestet und uns seit langem bekannt. Dadurch wissen wir wie das Testergebnis dieses Kontrollhundes ausfallen muss. Beide Gruppen, die Kundenhunde und die Kontrollhunde, werden also gleichzeitig analysiert. Sollten die Ergebnisse des Kontrollhundes von denen, der uns bekannten Resultate, abweichen oder kein Ergebnisse vorliegen, werden selbstverständliche alle Proben noch einmal analysiert. Wie sicher sind die Ergebnisse dieses Testverfahrens? Um darauf korrekt antworten zu können müsste man im Voraus das Testergebnis kennen. Was wir aber über die Genauigkeit des CaniVaris Testergebnis sagen können ist folgendes. Geht man von einem statistischen Wert aus den man für reinrassige Hunde angeben kann liegt der in unserem Fall bei >99%. Bei Mischlingshunden der ersten Generation liegt die Quote bei >95%. Da die meisten Mischlinge weder reinrassig (!) noch Mischlinge der ersten Generation sind, sind solche Angaben nicht besonders aussagekräftig. Was wir aber aus Erfahrung sagen können ist, das 97% der Hundehalter, die Ihren Hund durch unser Labor haben testen lassen, mit dem Ergebnis zufrieden sind. Und ungenaue Ergebnisse sind normalerweise auf Grund von Verunreinigungen der Probe während der Probennahme oder dem Transport zu erklären. Warum haben sie gerade diese 65 Rassen für ihre Testerkennung ausgewählt? Die Datenbank der Rassehunde, die derzeit durch den CaniVaris DNA-Test erkannt werden können, beläuft sich auf 65 Rassen. In dieser Liste befinden sich die in Deutschland am weitesten verbreiteten und beliebtesten Hunderassen. Ca. 80% der in Deutschland vorkommenden Hunderassen (vergl. VDH Statistik) können mit dieser Liste erfasst werden. In ihr sind Hunde zu finden wie der Border Collie, der Deutsche Boxer, aber auch Dackel, Pudel und andere in Deutschland sehr beliebte Hunderassen. Es macht Sinn sich auf Rassen mit dem größten Verbreitungsgrad zu konzentrieren. Ist doch die Wahrscheinlichkeit das diese Rassen auch in einem Mischling zu finden sind sehr groß. Natürlich werden auch neue Rassen in die Liste aufgenommen. Jedoch geht jeder neuen Rasse, die in die Liste aufgenommen wird, im Vorfeld ein erheblicher Aufwand voraus. Diese Vorbereitungen sind natürlich mit erheblichen Kosten verbunden. Es ist sicherlich auch in Ihrem Interesse das wir den CaniVaris DNA-Test auch weiterhin zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis anbieten können. Abschließend kann man sagen, in der Praxis können 99% der Fälle erfolgreich getestet und den entsprechenden Rassen zugeordnet werden. In dem Ausnahmefall das eine Hunderasse nicht in der Datenbank ist, wird durch das Analyseverfahren die nächstliegende genetisch verwandte Hunderasse identifiziert. |





