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Das ist unsere Ella!
Llt. Impfpass am 01.08.2015 in einem Rumänischen Tierheim geboren, kam sie im Januar 2016 nach Nordhessen und hat schon eine traurige Geschichte hinter sich.

Die ersten sieben Monate ihres jungen Lebens hatte sie nur in Zwingern zugebracht, mit fünf Geschwistern, ohne Kontakt zur Außenwelt und ohne ihre Mutter. Über deren Verbleib niemand etwas zu sagen wusste. Am 20.03.2016 haben wir sie im Tierheim abgeholt und in diese gefährliche neue Welt geführt. Sie hatte vor allem Angst. Blätter im Wind, knackende Äste im Wald, Autos, die erste Wiese unter ihren Pfoten löste Panik aus und Menschen waren ihr absoluter Alptraum. Einzig unser Rüde Perry hatte  Kontakt zu ihr gefunden.

Er war lange Zeit ihr großer Bruder.  🙂 Von ihm lernte sie alles was ein Hund wissen sollte. Die ersten Wochen in unserem Rudel verbrachte Ella unter dem Küchentisch und es war kaum möglich sich ihr zu nähern ohne ihren Fluchtreflex auszulösen. Nachts, wenn alles still war, schlich sie durchs Haus und heulte wie ein junger Wolf, wohl nach ihren Geschwistern rufend.

Nun lag es an uns ihr Vertrauen zu gewinnen. 🙂

Jedes Familienmitglied verhielt sich in Ellas Nähe vorsichtig, um sie ja nicht zu erschrecken. Sie beobachtete uns und lernte. So vergingen die ersten vier Wochen, bis sie eines Tages ganz vorsichtig im Wohnzimmer auftauchte. Wir hatten ihr dort schon einen Hundekorb aufgestellt, den sie auch nach kurzer Zeit angenommen hat.

Sie hatte ihren Platz im Rudel gefunden.

Wenn wir sie riefen kam sie langsam zu uns und ließ sich auch streicheln, aber immer noch sehr vorsichtig und distanziert. In ganz kleinen Schritten näherte sie sich immer mehr an, suchte den Kontakt zu uns. Allerdings setzten nun, trotz Perry’s Anwesenheit, die Heulkonzerte wieder ein wenn sonst niemand im Haus war und sie begann unser Mobiliar zu Schreddern. Mehrere Sofakissen, eine Wolldecke und ein Hocker fielen ihr zum Opfer. Erst waren wir etwas ratlos, will sie nicht alleine sein, oder ist sie nicht ausgelastet? So beschäftigten wir uns noch intensiver mit ihr und versuchten herauszufinden was ihr Spaß macht. Das Problem löste sich von selbst, als nach ca. sechs Monaten an Leine und Schleppleine, der Tag der Entscheidung kam.

Freilassen, oder lieber nicht? 😮

Da es bei ihr gelegentlich noch zu Panikattacken kam, wenn sie sich vor irgendetwas erschreckte, waren wir eher vorsichtig.  Auf einer großen Wiese lösten wir die Leine. Ella sah uns fragend an, dann gab sie Vollgas, rannte los als wäre der Teufel hinter ihr her. Entsetzt schauten wir ihr nach. Das war’s, die ist weg. Aber weit gefehlt!

Genauso schnell war sie auch wieder zurück, holte sich eine Streicheleinheit ab und das Spiel begann von vorn. Inzwischen ist Rennen eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen. Am liebsten mit anderen Hunden, aber wenn keiner zur Verfügung steht, tut sie es auch für sich allein und es ist schön zu sehen wieviel Spaß sie dabei hat. Sonst ist sie eher effizient, tut nur das was sie für sinnvoll hält. Auf Apportierspiele, oder Reizangel, hat sie absolut keine Lust. Dann lieber mit anderen Hunden herumtoben und Raufen, oder Mäuse fangen. Ihre Jagdtechnik hat sie inzwischen so perfektioniert, dass es auf unseren langen Gassirunden öfter mal einen kleinen Snack gibt.

Ihr Jagdtrieb ist wirklich sehr ausgeprägt, dann ist sie auch noch nicht abrufbar, sodass wir sie in Gegenden mit Wild nicht von der Leine lassen können. In allen anderen Situationen ist sie inzwischen gut zu Händeln und sie lernt sehr schnell. Natürlich fragten wir uns auch bei Ella welche Rassen sie in sich vereint.

Einen Windhund hatten wir vermutet, wegen ihrer schlanken Figur und weil sie schneller ist als die meisten Hunde ihrer Größe. Auch ihr Verhaltensmuster, passt gut zum Greyhound. Sie ist sensibel, Fremden gegenüber immer ein wenig distanziert und sie möchte respektvoll behandelt werden. Sie reagiert sehr positiv und spontan auf freundliche Ansprache. Mit Befehlston kommt man bei ihr nicht weit. Vom Beagle hat sie wohl ihren Spürsinn. Manchmal läuft sie über lange Strecken mit der Nase am Boden und verfolgt alle möglichen Spuren, bis sie auf etwas Interessantes trifft, dass dann näher untersucht werden muss.

Ella ist jetzt vierzehn Monate bei uns und hat sich toll entwickelt. Vom verängstigten Welpen zur fast erwachsenen Hündin, mit der man viel Spaß haben kann. Ihr Vertrauen zu uns ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass sie in kritischen Situationen, vor denen sie noch Angst hat, zu uns kommt und Schutz sucht.

Der DNA Test war ein spannendes Projekt, das uns geholfen hat, Ella besser kennenzulernen und den Umgang mit ihr Artgerecht abzustimmen. Auch von dieser Seite nochmal vielen Dank an Frau Falkenstein. Gerade im Bezug auf unser Sorgenkind, hat hier, telefonisch und per Mail, eine tolle Kommunikation stattgefunden. 😀

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Ella
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        Ella und Hundekumpel Perry

Testergebnis

Bereich: 3
West Highland White Terrier, Beagle
Bereich: 4
Chihuahua, Greyhound, Parson Russell Terrier

Eine ausführliche Erklärung der Ergebnisbereiche können Sie hier nachlesen.

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