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Liebe Frau Falkenstein,
das ist unser „Pärchen“!

Fanny (damals Pepsy) kam vor 5 Jahren über eine Heilbronner Tierschutzorganisation zu uns als 5 Monate alter Welpe von der Straße aus Rumänien. Ich hatte mir einen ganz anderen Welpen ausgesucht, der leider schwer erkrankte und nicht ausreisen konnte. 🙁

Dann wurden uns Bilder von diesem schwarzen Hund geschickt. Da ich etwas hundeerfahren bin, habe ich den Hütehund erahnt und das war beileibe nicht das, was ich mir für meinen Ruhestand und als tierischen Kumpel vorgestellt hatte! Ich war unseren, inzwischen leider mit fast 20 Jahren verstorbenen Tierschutzkater Linus, gewohnt. Ich wollte gerne eine gemütliche kleine, handliche „Couchkartoffel“ und keinen Hund mit dem ich noch wilde sportliche Aktivitäten zu seiner Auslastung anfangen musste. 😮

Mein Mann, der noch nie einen Hund hatte, sah das Foto und war begeistert. Er bekam glühende Unterstützung von den Söhnen und Schwiegertöchtern (die keine Ahnung haben) – oooh wie süß – und diese Ohren!!! Meine Einwände blieben erfolglos und so fuhren wir zur Pflegestelle in der Nähe von Karlsruhe.

Als ich diesen Hund live erlebt habe, der weder mit den anderen Welpen noch mit uns spielen wollte und sehr ängstlich und reserviert war, aber beim Spaziergang ständig die Nase am Boden hatte, ahnte ich, dass da eine gewaltige Aufgabe auf mich zukommen würde, der ich mich eigentlich nicht stellen wollte. Aber als ich den Blick (ich meine diesen bestimmten Männer-Hundeblick) meines Mannes gesehen habe, als ich meine Bedenken geäußert habe, brachte ich es nicht über´s Herz ohne diesen schlecht sozialisierten Hund nach Hause zu fahren!

Und – was soll ich sagen: es war eine Mammutaufgabe, aber eine, die zwar sehr anstrengend war, aber auch sehr lehrreich für mich und für den Hund. Wir waren 4 Jahre in der Hundeschule, haben den Hundeführerschein bestanden und Fanny ist die tollste Begleit- und Reisehündin geworden, auf die wir richtig stolz sind. 🙂 Ein paar Baustellen haben wir zwar immer noch (sie ist sehr territorial), aber wir arbeiten daran!

Nun zu Hugo: Da Fanny „so anders“ war und mein Mann inzwischen glühender Hundefan, konnte ich ihn überzeugen, dass ein souveräner Zweithund eine gute Idee wäre (ich hoffte, so doch noch zu meiner „Couchkartoffel“ zu kommen und den sportlichen Teil meinem Mann zu überlassen). 😉

Bei meiner Suche in den Tierheimportalen blieb mein Blick immer wieder an diesem komischen Hund „Bazi“ aus Donzdorf hängen – ungefähr sechs Jahre alt, aus Ungarn. Ich fand ihn nicht unbedingt hübsch – aber diese Augen! Ich verwarf den Gedanken wieder, aber nach ein paar Monaten schaute ich wieder rein und er war immer noch nicht vermittelt. So fuhren wir also ins Tierheim. Ich war gespannt auf meinen „kleinen Hund„.

Mich traf fast der Schlag, als ein Tierheim-Mitarbeiter mit diesem Ungetüm auf Rädern auf uns zukam! Irgendetwas musste ich überlesen haben…….! Die Größe stimmte nicht! Mir war das Ganze sehr peinlich, da mußte ich nochmal drüber schlafen!

So fuhren wir noch zweimal hin und gingen mit dem Hund spazieren. Das dritte Mal durften wir ihn „probehalber“ für einen Tag nach Hause nehmen. Er hatte ein borstiges, vergilbtes und verklebtes fettiges Fell und stank entsetzlich. Also haben wir ihn gründlich gebadet. Anschließend habe ich ihn in ein angewärmtes Badetuch gewickelt und mich mit ihm auf den Teppich gelegt. Als er dann seinen Kopf in meinen Schoß gelegt, mehrmals tief geseufzt hat und schnarchend eingeschlafen ist, wusste ich, daß es kein Zurück mehr gibt.

Das war mein Hund!

Als er dann bei uns eingezogen ist, stellte ich fest, dass er „süß aber doof“ ist. Heute weiß ich, dass er durch seine traurige Vergangenheit als Wanderpokal in verschiedenen ungarischen „Tierheimen“ so deprimiert war, dass er einfach nicht lernen konnte. 🙁 Er muß viel Schlimmes, vor allem mit Männern erlebt haben. 🙁 Es hat ca. ein Jahr gedauert, bis er aufgetaut ist und sein Köpfchen offen für Neues war. Jetzt ist es die pure Freude zu erleben wie gern und schnell er lernt, wie sehr er sich über seine Spaziergänge freut.

Im August hat er ein neues Knie bekommen (Kreuzbandriss), seine Arthrose haben wir mit guter Ernährung und Futterzusätzen zur Zeit im Griff und er hat schon über 5 kg abgenommen. Sein Fell ist seidenweich wie bei einem Plüschtier. Seit zwei Wochen ist seine Reha bei der Physiotherapeutin beendet und uns geht das Herz auf, wenn wir unsere Knutschkugel mit Fanny über die Wiesen rennen sehen. So sieht ein glücklicher Hund aus! 🙂 Zum Teufel mit einem neuen Auto – jeder Euro für diese beiden Lebewesen hat sich gelohnt. Wir haben alle zusammen viel Spaß – wir sind ein richtiges Rudel geworden! 🙂

Liebe Grüße
aus dem schönen Remstal
Brigitte B. mit der ganzen Mischpoke! 🙂

Anmerkung von OriVita Diagnostik:
Was für eine Geschichte!!!
Wir freuen uns riesig diese beiden Hunde vorstellen zu dürfen! Für uns sind die Beiden das ungewöhnlichste „Hundepärchen“ des Jahres 2016. Wir sind davon überzeugt, dass diese Geschichte jeden Hundefan begeistert und berührt!

Wer wird wohl den Titel im nächsten Jahr bekommen……

Fanny und Hugo
fanny1-canivaris
Fanny3-canivaris
Fanny4-canivaris
fanny9-canivaris
hugo2-canivaris
hugo4-4-canivaris
hugo6-canivaris
hugo5-canivaris
Testergebnis

Ergebnis Fanny:
Bereich: 2

Deutscher Schäferhund
Bereich: 4
Australian Shepherd, Dobermann

Ergebnis Hugo:
Bereich: 2
Cavalier King Charles Spaniel
Bereich: 3
Zwergpinscher
Bereich: 4
Chihuahua

Eine ausführliche Erklärung der Ergebnisbereiche können Sie hier nachlesen.

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