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Hallo Frau Falkenstein,

das DNA-Testergebnis lässt es wohl schon vermuten: Unser Geronimo ist ein waschechter Spanier. Er stammt aus dem andalusischen A.P.A.P.A. Tierheim wie schon sein Vorgänger, den wir heiß geliebt, aber leider nach nur zwei Jahren durch Krebs verloren haben. Wir suchten nun wieder einen etwas größeren Hund mit gutem Charakter, der sich in unsere Familie integrieren würde. Dazu gehören an Vierbeinern noch unsere 12-jährige Mischlingshündin Sammy und drei Katzen.

Über Geronimos Vorgeschichte ist nur bekannt, dass er auf einer verlassenen Finca lebte, sich aber irgendwann traute, Kontakt mit einer Tierschützerin aufzunehmen, und so zur späteren Vermittlung ins Tierheim kam. Warum den noch jungen Hund – er wurde auf ein knappes Jahr geschätzt – in den nächsten Monaten niemand direkt adoptierte, kann ich nicht ganz verstehen, denn er ist mit seiner schwarz-weißen Zeichung ein recht hübscher Kerl, und mit einer Schulterhöhe von ca. 58 cm und 25 kg Gewicht auch von einer gut händelbaren Größe, bei unkompliziertem Wesen. Aber Glück für uns! 🙂

Die Fotos auf seiner Tierschutz-Profilseite ließen erkennen, dass Geronimos Fell über die Monate etwas zotteliger geworden war … unsere Vermittlerin beschrieb es als Terrier-ähnlich. Zu seinem Wesen bekamen wir die Info, er sei anhänglich und neugierig, dabei aber eher ruhig und sanft. Mit anderen Hunden spiele er gern, die Katzen des Tierheims machten ihm eher Angst, wie er auch vor ihm unbekannten Dingen oft noch Angst habe. Er sei aber kein Nervenbündel und man würde das mit geeigneter Führung sicher in den Griff bekommen. Das klang für uns mehr wie eine vernünftige Vorsicht, und der Rest sowieso wunderbar, also wurde beschlossen, dass Geronimo zu uns zieht.

In den zwei Wochen der Vorfreude beschäftigte mich vor allem die Frage: Was ist denn da wohl drin? Nie ist mir spontan weniger dazu eingefallen. Es ist einfach so interessant zu wissen. Außerdem kann man gerade bei einem noch nicht ganz erwachsenen Hund vielleicht besser einschätzen, was auf einen zu kommt: Kann man ihn später wohl ableinen, oder wird er ewig allem nachjagen? Wie wird er Besuch im Haus tolerieren? Ich fing an zu recherchieren, was neben Galgos und Mastines noch so in der Gegend herumläuft. Das beschriebene Wesen passte irgendwie nicht zu meiner Vorstellung eines Terriers.

Bald stieß ich auf den spanischen Wasserhund. Geronimos Fell ist zwar von Ganzkörper-Lockenpracht weit entfernt, aber doch wellig. Und die Wesensbeschreibung passte viel besser, auch die Sache mit dem ängstlichen Verhalten: Vielleicht gar kein Angsthase, sondern einfach typisch Wasserhund. Und möglicherweise ist die Stummelrute sogar angeboren statt kupiert. Das wurde meine Lieblingstheorie, dennoch, hatte ich weiter Zweifel. Geronimo ist ja deutlich höher und weniger quirlig. Evtl. Mix mit Herdenschutzhund oder großem Jagdhund? Und kann das Fell nicht genauso vom Terrier, Schnauzer, Griffon, Rauhhaar-Windhund oder oder oder sein? Kaum war Geronimo dann ein paar Tage bei uns, waren die Teststäbchen auf dem Weg. Er hat übrigens auch Wolfskrallen und eine merkliche Wamme, die ich nicht recht zuzuordnen weiß, aber in seinem genetischen Profil ist ja prozentual auch noch Platz für einen Faktor „unbekannt“.

Jedenfalls war es toll, meine Lieblingstheorie bestätigt zu sehen! 🙂 Auch wenn wohl nur ein Großelternteil ein spanischer Wasserhund war, so schlägt die Rasse (oder auch der Zwergpudel) doch sehr durch, finde ich, auch und vor allem im Verhalten: Geronimo lernt schnell und eifrig und zeigt sich sehr folgsam und leichtführig. Er brauchte bei Anforderungen wie Treppensteigen erst etwas Nachhilfe und hat neue Dinge wie Kinderwagen und Flugzeuge minutenlang still beobachtet, bevor sie dann als ungefährlich gespeichert wurden. Inzwischen kommt so etwas kaum noch vor, meist ist er fröhlich und gelassen und geht auf Leute neugierig und freundlich zu.

Im Haus ist er meist um einen herum und fragt mit charmanter Aufdringlichkeit nach Schmuseeinheiten oder möchte helfen. Mit den Katzen ist er auch längst vertraut … einer unserer Kater lässt sich liebend gern beim genüßlichen Wrestling vollsabbern, die anderen halten den Hund eher für einen trampeligen Freak. Wenn gerade niemand Zeit hat und aufpasst, kann man ihn auch sporadisch mit einem Gegenstand wie einem Kissen, Schuh oder Buch durchs Haus laufen sehen. Er sammelt mit beiläufiger Selbstverständlichkeit alle möglichen Gegenstände, die er dann je nach Eignung entweder in seinem Körbchen (was er nur dafür nutzt) hortet oder gründlich zerkleinert. Er hält uns auf Trab, dieser zauselige Clown, und man muss ihn einfach lieben.

Beste Grüße aus Mönchengladbach!

Anmerkung von OriVita Diagnostik:
Wir bedanken uns uns ganz herzlich bei Familie R. für diesen lebhaften Bericht über Geronimo. Wir wünschen allen auch weiterhin viel Spaß zusammen!

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A.P.A.P.A. Germany

Geronimo
Geronimo-canivaris
Geronimo2-canivaris
Geronimo3-canivaris
Testergebnis / Selekt

Bereich: 3
Spanischer Wasserhund
Bereich: 5
Galgo Español, Zwergpudel, Chihuahua, Azawakh, Lhasa Apso

Eine ausführliche Erklärung der Ergebnisbereiche können Sie hier nachlesen.

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