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Fragen

Hier werden allgemeine und technische Fragen
rund um den DNA-Test beantwortet.

Allgemeine Fragen rund um den DNA-Test

1.) Bereitet die Probeentnahme meinem Hund Schmerzen?

Die DNA Probennahme ist für Ihren Hund absolut schmerzfrei. Zur Probeentnahme wird ein weicher Abstrichtupfer verwendet. der in einer sterilen Verpackung zu Ihnen nach Hause kommt. Durch die sterile Verpackung des Wattestäbchen können so auch Gefahren von Schleimhautentzündungen oder Infektionen minimiert werden.

2.) Kann ich die DNA Probe selber entnehmen?

Ein großer Vorteil dieses Testverfahrens ist, dass Sie die Probeentnahme zu Hause durchführen können. Kein stressiger Besuch beim Tierarzt und auch keine Blutentnahme ist hierzu notwendig. Alle Hundebesitzer kennen die Problematik wenn es heißt: „Wir müssen mit unserem Hund zum Tierarzt“. In der beigefügten Anleitung werden Sie, Schritt für Schritt, durch den Vorgang der Probeentnahme geführt. Und diese ist wirklich sehr einfach.

Eine Anleitung wie die Probenentnahme funktioniert können Sie hier betrachten.

3.) Benötigen sie ein Foto meines Hundes für die Analyse?

Für die Bestimmung der Rassen in Ihrem Mischling wird kein Foto benötigt. Die Rassen werden nur durch die DNA-Analyse ermittelt. Das Aussehen ist kein Indikator zur Feststellung der Rassen im Hund.

Nachdem Sie das Analyseergebnis erhalten haben, würden wir uns über die Zusendung eines Fotos Ihres Lieblings freuen. Einen Erfahrungsbericht des Testes mit Ihrem Hund können Sie gerne ebenfalls beifügen. Auch wir sind immer wieder gespannt welche Rassen in Ihrem Mischling sichtbar sind, oder auch nicht.

4.) Wie schicke ich die Abstrichtupfer mit der DNA Probe zurück?

Nach dem die Wattestäbchen komplett durchgetrocknet sind, werden sie wieder in die Verpackung zurück gesteckt und mit dem beigefügten Rückumschlag an OriVita Diagnostik zurück gesandt.

5.) Wie lange muss ich auf das Ergebnis warten?

Nach Eingang der Probe im Labor liegt das Analyseergebnis nach ca. 2-4 Wochen vor und wird Ihnen sofort zugestellt.

6.) Kann der Test auch die Reinrassigkeit meines Hundes bestimmen?

Dazu ist folgendes zu sagen: Dieses Testverfahren wurde speziell dafür entwickelt, um eine Rassenbestimmung in einem Mischlingshund vorzunehmen. Eine reine Bestimmung auf eine Reinrassigkeit würde ein komplett anderes Verfahren erfordern. Und zuvor wäre auch erst einmal festzulegen, was Reinrassigkeit im Sinne von 100% reinrassig wäre.

Würde ein reinrassiger Hund mit diesem Verfahren getestet würde, mit großer Wahrscheinlichkeit, eine hohe Übereinstimmung mit dem Bereich 1 zu erwarten sein. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass noch DNA einer anderen Rasse gefunden wird. Diese Rasse kann in einem sehr, sehr kleinem Prozentsatz vorliegen oder es handelt sich um eine Rasse die derzeit nicht in der Analyse-Datenbank vorliegt.

7.) Was ist wenn mein Hund aus einem Tierheim oder aus dem Tierschutz ist?

Die bisherigen Erfahrungen und Testergebnisse haben gezeigt, dass viele Hundehalter von einer nicht so häufigen Rasse oder einer Rasse, die wir nicht in der Datenbank haben, in ihrem Mischlingshund ausgehen. Jedoch zeigen unsere Testergebnisse, das in vielen Mischlingen, auch die Mischlinge die aus Spanien oder dem Tierschutz kommen, doch oft die „klassischen“ Rassen vorhanden sind die von unserer Datenbank auch erfasst werden. Dieser Punkt kommt viel häufiger zum tragen als allgemein angenommen.

8.) Welchen weiteren Nutzen hat der Test für mich?

  • Wurden Sie beim Abschluss einer Hunde-Haftpflichtversicherung nach der Rasse Ihres Hundes gefragt? Dann können Sie mit dem Testergebnis eine klare Antwort geben.
  • Sie möchten gerne einen Hund aus dem Tierheim „adoptieren“, können die Rasse aber äußerlich nicht genau bestimmen? Das Testergebnis gibt Ihnen die Sicherheit, dass Sie sich für den „richtigen“ Hund entschieden haben.
  • Standen Sie schon einmal der Behauptung gegenüber, dass in Ihrem Mischling auch eine „Kampfhundrasse“ sichtbar wäre? Der Test gibt Ihnen die Möglichkeit solche Behauptungen zu entkräften.

9.) Welche Information enthält das qualifizierte DNA Analyseergebnis?

Im Analyseergebnis werden die Rassen aufgeführt die per DNA-Analyse in Ihrem Hund ermittelt wurden. Es ist sozusagen das Ergebnis aus dem Labor. Diesem liegt eine umfangreiche mathematische Berechnung zu Grunde.

Diese im Analysebericht und auch im Zertifikat benannten Bereiche sind wie folgt eingeteilt:

  • Bereich 1: Über 75% Übereinstimmung der DNA Ihres Mischlings mit dieser Rasse
  • Bereich 2: 37% – 74% Übereinstimmung der DNA Ihres Mischlings mit dieser Rasse
  • Bereich 3: 20% – 36% Übereinstimmung der DNA Ihres Mischlings mit dieser Rasse
  • Bereich 4: 10% – 19% Übereinstimmung der DNA Ihres Mischlings mit dieser Rasse
  • Bereich 5: Unter 10% Übereinstimmung der DNA Ihres Mischlings mit dieser Rasse

Es stehen nicht in allen Übereinstimmungsbereichen Rassen. Was hat das zu bedeuten?

Je nach Höhe der genetischen Übereinstimmung werden die gefundenen Rassen in die Bereiche 1-5  eingeteilt. Somit kann nicht in jedem Bereich eine Hunderasse stehen. Stehen mehrere Hunderassen in einem Bereich, teilen sich diese diesen Bereich nicht, sonder jede der gefundenen Rassen liegt in diesem Bereich. Ein durchschnittlicher Mischling trägt ca. 3-6 Rasseninformationen in sich. Es können aber auch mehr sein. Das wäre der Fall, wenn ein Hund schon in X-ter Generation ein Mischling ist.

10.) Können allen existierenden Hunderassen bestimmt werden?

Die Rasseliste deckt derzeit etwa 80% der in Deutschland vorkommenden Rassen ab. Einige Rassen sind sehr selten in Mischlingshunden vertreten. Dennoch kann die Datenbank über 90% der Rassen, die in Deutschland in Mischlingshunden vorkommen, abdecken. Natürlich wird die Rasseliste stetig mit neuen Rassen erweitert. Die Aufnahme einer neuen Rasse ist allerdings mit sehr großem Aufwand verbunden. Die Qualitätsstandards sind sehr hoch und deshalb muss auch die Kostenentwicklung des Testverfahrens im Auge behalten werden. Wir sind sehr daran interessiert, Ihnen diesen CaniVaris DNA Test auch weiterhin zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis anbieten zu können.

Im dem unwahrscheinlichen Fall, dass die Probe DNA einer Rasse enthält, die derzeit nicht in der Datenbank vorliegt, wird diese der am nächsten genetisch verwandten Rasse zugeordnet.

11.) Wie können Sie feststellen von welchen Rassen mein Mischling abstammt?

Die Grundlage für den CaniVaris DNA-Test ist die Datenbank welche die Unterschiede zwischen den einzelnen Rassen aufzeigt. Durch intensive Forschung der DNA von mehreren tausend reinrassigen Hunden ist es möglich, die DNA Ihres Hundes mit der dieser sogenannten Referenzhunde (Vergleichshunde) zu vergleichen. Die Rassen der Hunde, die aktuell in der Liste zu finden sind, finden sie hier.

12.) Wie erklärt das Test- und das qualifizierte Analyseergebnis die in meinem Mischling gefundene Rassen?

Das Analyseverfahren teilt die in Ihrem Mischlingshund gefundenen Rassen in 5 Bereiche ein. Hier wird die prozentuale Übereinstimmung der gefundenen Rassen im Vergleich mit einem Rassehund aus der derzeitigen Datenbank, die aus mehreren tausend Rassehunden besteht, wiedergegeben. Hieraus ersehen Sie genau, wie ein Analyseergebnis aufgeteilt ist.

Die unten stehenden Erläuterungen beziehen sich auf unseren DNA-Test. Auswertungen und Erklärungen der Analyseergebnisse können bei anderen Anbietern anders definiert sein und müssen nicht mit unseren übereinstimmen. Nicht überall werden detaillierte Informationen zur Berechnung der Analyseergebnisse zur Verfügung gestellt. Wir bitten das zu berücksichtigen.

Diese im Analysebericht und auch im Zertifikat benannten Bereiche sind wie folgt eingeteilt:

  • Bereich 1: Über 75% Übereinstimmung der DNA Ihres Mischlings mit dieser Rasse
  • Bereich 2: 37% – 74% Übereinstimmung der DNA Ihres Mischlings mit dieser Rasse
  • Bereich 3: 20% – 36% Übereinstimmung der DNA Ihres Mischlings mit dieser Rasse
  • Bereich 4: 10% – 19% Übereinstimmung der DNA Ihres Mischlings mit dieser Rasse
  • Bereich 5: Unter 10% Übereinstimmung der DNA Ihres Mischlings mit dieser Rasse

Es stehen nicht in allen Übereinstimmungsbereichen Rassen. Was hat das zu bedeuten?

Unter Berücksichtigung der Grundlagen der Vererbungslehre sind die folgenden Erläuterungen am wahrscheinlichsten für das entstehen des Analyseergebnisses. In Einzelfällen können auch andere Erklärungen möglich sein. Grundlage des Analyseergebnisses ist unsere derzeitige Datenbank.

Ein Beispiel:
Bereich 1: Wird im Ergebniss mit einer Rasse benannt. Hier liegt eine sehr hohe Übereinstimmung vor. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen „reinrassigen“ Hund.
Oder: Ein Elternteil ist „reinrassig“ und das andere Elternteil ist mit großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls „reinrassig“. Des weiteren könnte es ein Mischling sein, der aus erster Generation stammt oder einer anderen Rasse.

Bereich 2: Ein Elternteil hat mit großer Wahrscheinlich die Information zu dieser Rasse weitergegeben.

Bereich 3: Ein Teil der Großeltern hat mit großer Wahrscheinlichkeit die Information zu dieser Rasse  weitergegeben.

Bereich 4: Ein Teil der Urgroßeltern hat mit großer Wahrscheinlichkeit die Information zu dieser Rasse weitergegeben.

Bereich 5: Es konnten nur noch geringfügige Übereinstimmungen zu dieser/en Rassen gefunden werden.
Es ist möglich das diese Rassen in der Vergangenheit eingekreuzt wurde. Es muss aber nicht zwingend der Fall sein.

Je nach Höhe der genetischen Übereinstimmung werden die gefundenen Rassen in die Bereiche 1-5  eingeteilt. Somit kann nicht in jedem Bereich eine Hunderasse stehen. Stehen mehrere Hunderassen in einem Bereich, teilen sich diese diesen Bereich nicht, sonder jede der gefundenen Rassen liegt in diesem Bereich. Ein durchschnittlicher Mischling trägt ca. 3-6 Rasseninformationen in sich. Es können aber auch mehr sein. Das wäre der Fall, wenn ein Hund schon in X-ter Generation ein Mischling ist.

13.) Mein Hund sieht so anders aus als all die Rassen im Ergebnis, warum ist das so?

Ist das Ergebnis fehlerhaft?
Diese Frage wird uns oft gestellt! Hierzu mal ein paar Informationen aus unserer Praxis.

Fast alle Hundehalter machen sich Gedanken darüber, welche Hunderassen vielleicht in seinem Hund stecken mögen. Doch diese optische Einschätzung ist äußerst schwierig. In erster Linie ist Ihr Hund ein Mischling, und damit verfügt er über zahlreiche, unterschiedliche, genetische Informationen. Diese komplexen Verbindungen entscheiden über sein Erscheinungsbild. Sie können dominant oder rezessiv (zurücktretend) vererbt werden. Deshalb werden manche sichtbar/spürbar, andere nicht obwohl sie vorhanden sind.

Die Erfahrungen zeigen immer wieder, das unterschiedliche Hunderassen sehr ähnliche phänotypische Erscheinungs-bilder hervorbringen können. Das haben wir immer wieder bei uns thematisiert. Man kann sich also nie sicher sein, ohne eine Analyse, wer sich wirklich dahinter verbirgt. Eigentlich ganz logisch, wenn man mal in Betracht zieht, wie viele unterschiedliche genetische Informationen, in einem Mischling zusammen kommen können.

Ein Beispiel:
Allein die Rasse des Australien Shepherds kann bis zu 16 verschiedene Farbvarianten zeigen. Enthalten darin, ist die Grundfarbe Schwarz und Braun, sowie die verschiedenen Abzeichen und die Merlezeichnung. Zeigt der Mischling dann kein langes Haarkleid würde man nicht so schnell einen Shepherd in seinem Hund vermuten. Man würde wahrscheinlich nach Rassen Ausschau halten, die eine ähnliche Färbung im Kurzhaar zeigen. Damit wäre eine Suche nach möglichen Hunderassen, die den eignen Hund in seinem Erscheinungbild beeinflussen könnten, von vornherein eingeschränkt.

Sie haben einen kurzhaarigen Mischling?
Stellen Sie sich ihn mit langem Fell vor, wo würden Sie suchen? Alleine die Vorstellung, wie wohl der eigene Hund mit langem Fell aussieht, ist für die meisten Hundehalter mehr als eine Herausforderung! Da Kurzhaar „dominant“ gegenüber Langhaar vererbt wird, ist dieser Punkt „optisch“ nicht zu klären. Erst wenn das Allel für Langhaarigkeit, sowohl vom Rüden als auch von der Hündin zusammentrift, kann es sich im Phänotyp zeigen. So verhält es sich mit vielen Merkmalen, die wir in den Rassehunden sehen. Dort wurden sie durch Zucht und gezielte Selektion, ein fester Bestandteil dieser Rasse. In einem Mischling spielen diese festgesteckten genetischen Grenzen oft nur eine untergeordnete Rolle.

Gibt es noch andere Punkte die wichtig sind?
Ein wichtiger Punkt, der oft unterschätzt wird, ist die gesamte Familiengeschichte des Mischlings. Sie entscheidet mit, welche genetischen Informationen in ihm zusammen kommen.

Im Testverfahren werden die Rassen über ganz bestimmte DNA-Marker definiert. Diese sind ein Teil des Genoms dieser Rasse. Sie stehen aber nicht in Verbindung mit den Genen, die für äußere Merkmale zuständig sind. In einem Mischling kommt eine Vielzahl von unterschiedlichen Informationen zusammen. Eben ein Mix, aus all den Rassen und der gesamten Familiengeschichte des Hundes. Doch nur eine relativ kleine Menge bestimmt letztendlich das Erscheinungsbild des Hundes. Unsere Erfahrungen zeigen auch, dass bestimmte Merkmale der Rassen, gar nicht als solche erkannt werden.

Wie kann man denn solche Merkmale in einem Mischling erkennen?
Das ist nicht so einfach zu sagen, weil es dafür keine Regel gibt, lediglich eine Tendenz. Diese ist für uns auch nur deshalb zu beobachten, weil wir so viele Mischlinge zu sehen bekommen, zusammen mit dem Analyseergebnis. Dies ist eine Möglichkeit, die sicherlich nur wenige haben.

14.) Gibt es bei Hunden aus einem Wurf die gleichen Analyseergebnisse?

Das wäre zu einfach gedacht. Jede Eizelle kann nur von einem Spermieum befruchtet werden. Bei dieser „Zellverpaarung“ , die völlig zufällig geschieht, werden jedes mal auf einzigartige Weise die Chromosomen zusammen gefügt. Da eine Hündin mehrfach aufnehmen kann und von zwei unterschiedlichen Rüden gedeckt wurde, können die Welpen aus einem Wurf tatsächlich verschiedene Väter haben. Aus diesen Gründen ist es sehr unwahrscheinlich, dass bei allen Hunden aus einem Wurf die gleichen Ergebnisse zu erwarten sind.

15.) Sind die DNA-Tests mit 160 oder mehr Hunderassen in der Rassenliste nicht genauer?

Wichtig bei einer Analyse ist mit welcher Datenbasis, das heißt mit welcher Referenzpopulation, die Ergebnisse erstellt werden. Einige Tests orientieren sich überwiegend an einer Datenbasis von reinrassigen Hunden aus dem amerikanische Kontinent, d.h. am Standard des AKC (American Kennel Club) oder Hunden die in Amerika weit verbreitet sind. Wir jedoch nutzen, als Datenbasis, reinrassige Hunderassen die nach dem FCI bzw. VDH bewertet werden. Somit gründet sich unsere DNA-Datenbank auf genetisches Material das ausschließlich Deutschland und dem angrenzenden europäischen Ausland kommt.

Das ist auch unbedingt notwendig! Warum? Genetische Strukturen sind abhängig von geografischen und züchterischen Einflüssen die berücksichtigt werden müssen. Unsere Datenbank wir beständig gepflegt um auch hier die genetische Vielfalt der Hunde wiederzuspiegeln. Daher bedeuten viele Hunderassen in einer Rassenliste nicht zwangsläufig ein besseres Analyseergebnis!

Somit nehmen wir eine neue Hunderasse erst mit auf unsere Rassenliste auf, wenn die erläuterten Qualitätsmerkmale erfüllt sind. Dieser Prozess verlangt eine sorgfältige Vorbereitungszeit und nimmt daher einiges an Zeit in Anspruch. Auch wenn unsere Kunden sicherlich eine schnellere Erweiterung der Rassenliste wünschen. Daher steht für uns fest, dass wir bei einer Erweiterung unser Rassenliste, uns an Rassen orientieren die in Deutschland und Europa zu Hause sind. Denn diese Rassen sind am wahrscheinlichsten in einem Mischlingshund zu finden. Oberstes Ziel ist und bleibt für unsere Arbeit unseren Kunden eine hochwertige Analyseauswertung, die auf einer fundierten DNA-Basis beruht, zur Verfügung zu stellen.

16.) Werden auch neue Rassen in die Datenbank aufgenommen?

Natürlich wird konsequent daran gearbeitet, die Liste mit weiteren Rassen zu vervollständigen.
Die jeweils aktuelle Liste finden Sie hier auf unserer Website.

Technische Fragen rund um den DNA-Test

A) Welchen Grund gab es diesen Test zu entwickeln?

Forscher erhofften sich durch die Erforschung des Hundegenoms, ein besseres Verständnis darüber zu erlangen, wie Krebs entsteht. Man weiß schon lange, dass es viele Ähnlichkeiten zwischen Krebsarten beim Menschen und dem Hund gibt. Durch ein besseres Verständnis, darüber wie Krebs entsteht, hofften sie auf neue Wege in der Behandlung von Krebs beim Menschen zu stoßen. Den Wissenschaftlern gelang es, verschiedene Abschnitte auf der DNA zu identifizieren, die für die Unterschiede zwischen verschiedenen Hunderassen verantwortlich sind. Unter anderem die Farbe eines Tieres, die Körpergröße oder die Form des Schwanzes. Dieser jahrelangen intensiven Forschungsarbeit ist es zu verdanken, dass dieses Analyseverfahren entstehen konnte.

B) Wie wird mit der DNA-Probe im Labor weiter verfahren?

Nach dem die Probe im Labor angekommen ist, wird sie als erstes in eine Lösung gelegt. Da sich die Schleimhautzellen Ihres Hundes ja auf dem Wattestäbchen befinden, müssen diese erst einmal davon gelöst werden. Das ist notwendig, um die darauf befindliche DNA zu isolieren und sie dem eigentlichen Analyseprozess zuzuführen. Diese Lösung, in der jetzt die DNA liegt, wird mit weiteren Chemikalien gemischt, um sie zu kopieren. Diesen Vorgang nennt man Polymerase Kettenreaktion (PCR). Eine Vervielfältigung der DNA ist notwendig, um für die Bereiche, die für ein rassetypisches Merkmal verantwortlich sind, die so genannten Marker, eine analytisch messbare Menge, zur Verfügung zu haben. Die vervielfältigte DNA Ihres Hundes wird dann in weiteren Analyseverfahren untersucht, um festzustellen, welche Marker in der DNA des Hundes vorhanden sind. Jetzt kommen wir zum Herzstück des ganzen Prozesses, die Datenbank der Rassehunde. Modernste Computertechnik macht es möglich, diese Probe in einem statistischen Vergleichsverfahren zu analysieren. Hier wird Ihre Probe mehrere tausend mal mit denen in der Datenbank vorhandenen reinrassigen Hunden verglichen, damit ein möglichst genaues Ergebnis sichergestellt wird.

C) Mit welchen Qualitätskontrollen wird das Testverfahren überwacht?

Eine grundlegende Anforderung für ein Labor ist ein wirksames Kontrollsystem. Jeden Tag werden in unserem Labor die Proben der Kunden in Gruppen eingeteilt. Mit diesen Gruppen werden zufällig ausgewählte sogenannte „Kontrollhunde“ mitgetestet. Diese reinrassigen Hunde sind mehrfach getestet und uns seit langem bekannt. Dadurch wissen wir wie das Testergebnis dieses Kontrollhundes ausfallen muss. Beide Gruppen, die Kundenhunde und die Kontrollhunde, werden also gleichzeitig analysiert. Sollten die Ergebnisse des Kontrollhundes von denen, der uns bekannten Resultate, abweichen oder kein Ergebnisse vorliegen, werden selbstverständliche alle Proben noch einmal analysiert.

D) Wie sicher sind die Ergebnisse dieses Testverfahrens?

Um darauf korrekt antworten zu können, müsste man im Voraus das Testergebnis kennen. Was wir aber über die Genauigkeit des CaniVaris Testergebnis sagen können ist folgendes. Geht man von einem statistischen Wert aus, den man für reinrassige Hunde angeben kann, liegt der in unserem Fall bei >99%. Bei Mischlingshunden der ersten Generation liegt die Quote bei >95%. Da die meisten Mischlinge weder reinrassig (!) noch Mischlinge der ersten Generation sind, sind solche Angaben nicht besonders aussagekräftig. Was wir aber aus Erfahrung sagen können ist, dass 97% der Hundehalter, die Ihren Hund durch unser Labor haben testen lassen, mit dem Ergebnis zufrieden sind. Und ungenaue Ergebnisse sind normalerweise auf Grund von Verunreinigungen der Probe während der Probennahme oder dem Transport zu erklären.

E) Warum haben sie gerade diese Rassen für ihre Testerkennung ausgewählt?

Unsere Liste umfasst derzeit die Hunderassen, die in Deutschland am häufigsten verbreitet und auch am beliebtesten sind. Ca. 80% der in Deutschland vorkommenden Hunderassen (vergl. VDH Statistik) können mit dieser Liste erfasst werden. In ihr sind Hunde zu finden wie der Border Collie, der Deutsche Boxer, aber auch Dackel, Pudel und andere in Deutschland sehr beliebte Hunderassen. Es macht Sinn, sich auf Rassen mit dem größten Verbreitungsgrad zu konzentrieren. Ist doch die Wahrscheinlichkeit, dass diese Rassen auch in einem Mischling zu finden sind, sehr groß. Natürlich werden auch neue Rassen in die Liste aufgenommen. Jedoch geht jeder neuen Rasse, die in die Liste aufgenommen wird, im Vorfeld ein erheblicher Aufwand voraus. Diese Vorbereitungen sind natürlich mit erheblichen Kosten verbunden. Es ist sicherlich auch in Ihrem Interesse, dass wir den CaniVaris DNA-Test auch weiterhin zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis anbieten können. Abschließend kann man sagen, in der Praxis können 99% der Fälle erfolgreich getestet und den entsprechenden Rassen zugeordnet werden. In dem Ausnahmefall das eine Hunderasse nicht in der Datenbank ist, wird durch das Analyseverfahren die nächstliegende genetisch verwandte Hunderasse identifiziert.

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