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Wie finde ich die richtige Hundeschule für mich und meinen Hund?

Angesichts des großen Angebots an Hundeschulen die es derzeit gibt, ist diese Frage nicht gleich zu beantworten. Gerne möchten wir in dieser Artikelreihe versuchen, einige Punkte zusammenzutragen, die dazu beitragen können, die richtigen Hundeschule, für Sie und Ihren Hund, zu finden.
In Teil 2, unserer dreiteiligen Artikelserie, werden wir auf folgende Punkte eingehen:

1.) Qualifikation und Ausbildung des Hundetrainers
2.) Das erste Gespräch in der Hundeschule
3.) Probetraining und Schnupperstunde
4.) Gruppen oder Einzeltraining
5.) Der Trainingsort und die Trainingsgeräte
6.) Praktischer und theoretischer Unterricht
7.) Habe ich die richtige Hundeschule gefunden?

Punkt 2: Das erste Gespräch in der Hundeschule

Ein wichtiger Moment! Hier kann sich gleich entscheiden, ob das die richtige Hundeschule ist oder auch nicht. Beide Parteien haben jetzt die Möglichkeit, viel voneinander zu erfahren. Nutzen Sie diese Gelegenheit. Fragen Sie alles was Sie auf dem Herzen haben. Nötigenfalls machen Sie sich dazu ein paar Stichpunkte, damit nicht hinterher die Hälfte, vom dem was Sie Fragen wollten, fehlt.

Unsere „Fragencheckliste“ mit konkreten Fragen für den ersten Besuch in einer Hundeschule oder einem Gespräch mit einem Hundetrainer, können Sie hier bei uns direkt als PDF downloaden.

Sehen Sie sich Nachweise zur Qualifikation des Hundetrainers an. Hier sollte zu erkennen sein, dass Sie es mit einem Trainer zu tun haben, der kontinuierlich an seiner Ausbildung gearbeitet hat, oder es immer noch tut. (Mehr unter Punkt 1 aus Teil 1 der Artikelserie). Wie tritt man Ihnen gegenüber auf? Ein beidseitigen, respektvollen Umgang miteinander, das sollte hier gleich zu erkennen sein. Wie beantwortet man Ihre Fragen? Ausführlich begründet, oder nur mit kurzen knappen Sätzen wie: “Das kriegen wir schon hin.“

Im Gegenzug:

Möchte Ihr Gegenüber so viel wie möglich über Sie und Ihren Hund erfahren? Was für Fragen werden Ihnen gestellt?

  • Wie ist das Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden und Menschen?
  • Wie ist die Lebenssituation (Tagesablauf) des Hundes?
  • Wird nach der Vorgeschichte des Hundes gefragt?
  • Wird nach dem Ernährungs und Gesundheitszustand des Hundes gefragt?
  • Gibt es ggf. ein Anamnesebogen, mit dessen Hilfe sich der Trainer ein umfassendes Bild von Ihnen und Ihrem Hund macht?
  • Nimmt man sich Zeit für dieses Gespräch?

Fazit:

  • Wie wurden Sie und Ihr Hund begrüßt?
  • Wurden Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet?
  • Konnten Sie sich den Trainingsplatz oder die Unterrichtsräumlichkeiten anschauen?
  • Könnten Sie sich hier eine Zusammenarbeit vorstellen?
  • Hat man Ihnen unterstützende Literatur empfohlen?
  • Wie ist Ihr erster Eindruck gewesen?

Punkt 3: Probetraining und Schnupperstunde

Viele Hundeschulen bieten eine Schnupperstunde oder ein Probetraining an. Fragen Sie danach, ob diese Möglichkeit besteht, mit welchen Kosten dies eventuell verbunden ist, und/oder ob dies auf den Preis des Trainingsprogramms angerechnet wird. Lassen Sie sich erläutern, wie diese Probestunde aussehen wird, und wie viele Teilnehmer sie hat. Fragen Sie ob es auch möglich ist, sich eine Probestunde als „stiller Beobachter“, ohne Ihren eigenen Hund, anzuschauen. Dies ermöglicht es Ihnen, sich einen Gesamteindruck zumachen, ohne selber durch den eigenen Hund abgelenkt zu werden.

Sollte ich mir mehrere Hundeschulen ansehen? Warum nicht! Viele Hundeschulen haben Ihr eigenes Konzept (Trainingsmethode oder Philosophie). Verlassen Sie sich nicht auf bekannte oder große Namen. Nicht auf die Verpackung kommt es an, sondern auf den Inhalt!

Wie sieht es mit einer Empfehlung aus, die ich erhalten habe?
Grundsätzlich ist das immer gut. Dennoch muss diese Empfelung nicht zwangsläufig auch das Richtige für Sie sein. Wie schon erwähnt, können die Bedürfnisse jedes Trainingspaares, ganz unterschiedlich sein. Auch die Vorstellungen, wie so ein Hundetraining aussehen sollte, kann von Hundehalter zu Hundehalter unterschiedlich sein. Nutzen Sie die Möglichkeit des Probetrainings, um die passende Hundeschule für Sie und Ihren Hund herauszufinden. Nehmen Sie sich für diese Entscheidung ruhig etwas Zeit.

Punkt 4: Gruppen oder Einzeltraining

Eine gute Hundeschule wird an diesem Punkt flexibel sein. Jedes Trainingspaar, Mensch/Hund, braucht eine unterschiedliche Betreuung. Je nach Problemstellung und Trainingsausrichtung, ist ein Gruppentraining oder der Einzelunterricht das Richtige für Sie. Der Hundetrainer sollte die Vorgehensweise, die er momentan, für Sie und Ihren Hund am besten hält, in Ruhe mit Ihnen durchsprechen.

Auch hier gilt: Fragen Sie nach, wenn Sie seine Begründungen nicht nachvollziehen können. Es mag nur ein Missverständnis zwischen Ihnen und dem Trainer sein, das aber große Auswirkungen haben kann.

Sie absolvieren das Programm mit Ihrem Hund zusammen, Ihre Unsicherheit oder Zweifel übertragen sich auch auf Ihren Hund. Denken Sie also daran eine gute Kommunikation, zwischen Ihnen und Ihrem Trainer, ist immens wichtig, und sollte selbstverständlich sein. Um auf jedes Trainingspaar gut eingehen zu können, sollte die Gruppe aus ca. 5-6 Paaren bestehen. Diese sollte nach Möglichkeit, den ganzen Kurs über, zusammen bleiben. Das stärkt das Vertrauen und den Teamgeist unter den Menschen und den Hunden. Und der Hundetrainer lernt seine „Klasse“ immer besser kennen. Natürlich dürfen die Pausen nicht vergessen werden! Werden Mensch und Hund, mit zu vielen neuen Trainingsaufgaben überfordert, stellt sich schnell Unsicherheit und Frustration ein. Mit diesem Gefühl sollte keiner eine Trainingsstunde verlassen.

Was ist, wenn ein Problem nur im häuslichen Zusammenleben auftritt, oder der Hund schon sehr alt ist? Auch hier wird eine gute Hundeschule, den Halter nicht „im Regen“ stehen lassen und sich mit einem Hausbesuch, des Problems annehmen. Dies kann jedoch mit einem Mehrkostenaufwand, für Sie, verbunden sein. Auch wird eine gute Hundeschule nicht von vornherein bestimmte Rassen und Welpen vom Training ausschließen. Das Gegenteil sollte der Fall sein, denn Welpentraining kann ein guter Anfang für einen weiteren Trainingsaufbau sein.

Lesen Sie nächste Woche Teil 3 unserer Themenreihe „Die richtige Hundeschule“. Der Artikel wir am 13.02.2013 wieder unter der Rubrik Informatives erscheinen.

Und so geht es weiter:

Punkt 5: Der Trainingsort und die Trainingsgeräte
Punkt 6: Praktischer und theoretischer Unterricht
Punkt 7: Habe ich die richtige Hundeschule gefunden?

Hier geht es zurück zu Teil 1.
Hier geht es gleich zu Teil 3.

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