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Wie finde ich die richtige Hundeschule, für mich und meinen Hund?

Angesichts des großen Angebots an Hundeschulen die es derzeit gibt, ist diese Frage nicht gleich zu beantworten. Gerne möchten wir in dieser Artikelreihe versuchen, einige Punkte zusammenzutragen, die dazu beitragen können, die richtigen Hundeschule, für Sie und Ihren Hund, zu finden.

Grundlegendes

Wie kommt jemand dazu eine Hundeschule zu eröffnen?

Vielleicht möchte ein Hundeliebhaber endlich seine „Leidenschaft“ auch zum Beruf machen. Oder jemand möchte sich den Wunsch, nach Unabhängigkeit und selbstständigem Arbeiten, verwirklichen.

In einer Hundeschule soll dem Hundehalter und dem Hund mit geschultem, qualifiziertem Fachwissen und logisch aufgebautem Trainingsprogramm geholfen werden. Lehrziel sollte es sein, den Hundehalter so anzuleiten, damit er lernt, seinen Hund artgerecht zu trainieren. Das Training sollte dazu beitragen, die Kommunikation zwischen Hund und Hundehalter, zu verbessern oder wieder neu herzustellen. Missverständnisse, zwischen Mensch und Hund im Alltagsleben, stören oft unbewusst diese Verständigung. Hier kann eine gute Hundeschule im Training, schon im Vorfeld helfen, damit diese Kommunikationsprobleme gar nicht erst entstehen.

Leider gibt es für den Beruf, des Hundetrainers, kein Gütesiegel oder einen einheitlichen vergleichbaren Berufsstandart. Das ist ein Problem! Es gibt also keinen staatlich anerkannten Berufsabschluss! Das macht es schwierig, die einzelnen Hundeschulen gerecht miteinander zu vergleichen. Wie kann ich dann aber herausfinden, welche Schule die „Richtige“ für mich und mein Hund ist, oder auch nicht?

Wir haben für Sie einige Punkte zusammengetragen, die Ihnen bei der Wahl der richtigen Hundeschule helfen können. Auf folgende Punkte werden wir im einzelnen eingehen:

1.) Qualifikation und Ausbildung des Hundetrainers
2.) Das erste Gespräch in der Hundeschule
3.) Probetraining und Schnupperstunde
4.) Gruppen oder Einzeltraining
5.) Der Trainingsort und die Trainingsgeräte
6.) Praktischer und theoretischer Unterricht
7.) Habe ich die richtige Hundeschule gefunden?

Punkt 1: Qualifikation und Ausbildung des Hundetrainers

Leider gibt es noch keinen einheitlich definierten Wissensstandard für den Begriff „Hundetrainer“. Somit kann an diesem Punkt kein einheitliches Sachkundenwissen abgefragt werden. Dies wäre aber hilfreich bei der Auswahl eines Hundetrainers oder Hundeschule, die man besuchen möchte.

Einem Hundetrainer oder Hundeschule kommt eine hohe Verantwortung zu. Er arbeitet intensiv mit zwei äußerst sozialen Lebewesen, nämlich Mensch und Hund, zusammen. Ein breit gefächertes Fachwissen über Hunde, Hunderassen und deren unterschiedlichen Charaktere, sowie damit verbundenen Problemstellungen, ist unabdingbar. Der Trainer sollte also neben Menschenkenntnis und Lebenserfahrung die Fähigkeit entwickelt haben, andere zu verstehen, sowie sich ihnen gegenüber situationsangemessen, und durchdacht zu verhalten. Dies gilt für Mensch und Hund.

Nur ein paar Kurse besucht, und ein paar Bücher gelesen zu haben, über diese Themen, reicht nicht aus. Von einer guten Hundeschule kann und muss ich mehr erwarten. In der Hundeschule sollten sich unter anderem Nachweise über Verhaltensbiologie (Ethologie), Anatomie des Hundes, der Kynologie (gr. κύον kýon „Hund“ und -logie) , die Lehre von Rassen, Zucht, Pflege, Verhalten, Erziehung und Krankheiten der Haushunde, Unterrichtsaufbau, Lehrmethoden (Theorie und Praxis) und auch einen Nachweis für einen, „Erste Hilfekurs“ bei Mensch und Hund, finden lassen. Belege und Zertifikate absolvierter Lehrgänge und Kurse sollten in der Hundeschule schon vorhanden sein, und wenn Sie nicht öffentlich aushängen, sollten sie auf Nachfrage bereitliegen.

Da es keine einheitliche Grundlage für den Hundetrainer gibt, werden sich wahrscheinlich ganz unterschiedliche Ausbildungsnachweise in den einzelnen Hundeschulen finden lassen. Diese können aus Kursen bei Vereinen bestehen, oder durch Besuche von Wochenendseminaren bei unterschiedlichen Ausbildungscamps entstanden sein. Auch Nachweise von Weiterbildungen in Nebenbereiche wie Tierheilkunde, Hundesport oder dem Assistenzhund.

Hier wird Ihnen nur das persönliche Gespräch weiter helfen. Lassen Sie sich den beruflichen Werdegang genau erklären, auf welchem Niveau man sich jetzt befindet, und was in der Zukunft geplant ist. Denn ein guter Hundetrainer wird immer auch an seiner eigene Qualifikation arbeiten, denn: Nobody is perfect! Es kann durchaus auch mal vorkommen das ein weiterer Kollege, in einem schwierigen Fall, hinzugezogen werden muss. Natürlich sollte die Hundeschule auch über eine Betriebshaftpflichtversicherung, gegen Schäden, abgesichert sein.

Lesen Sie nächste Woche Teil 2 unserer Themenreihe „Die richtige Hundeschule“. Der Artikel wird am 06.12.2013 wieder unter der Rubrik Informatives erscheinen.

Und so geht es weiter:

Punkt 2: Das erste Gespräch in der Hundeschule
Punkt 3: Probetraining und Schnupperstunde
Punkt 4: Gruppen oder Einzeltraining

In Teil 2 wird zusätzliche eine Tipps und Fragenliste zum Download für Sie bereitstehen!

Hier geht es gleich zu Teil 2 weiter.

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