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Rassebeschreibung:

Der Gordon Setter ist eine anerkannte britische Hunderasse, die ursprünglich vor allem in Schottland verbreitet war; daher stammt auch der oft verwendete alternative Name Schottischer Setter. Die Vorfahren dieser Jagdhunde tauchen bereits in Illustrationen aus dem 17. Jahr­hundert auf. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts hatten es Züchter geschafft, aus diesen Hunden einen stabilen Typ herauszuzüchten, der die Grundlage für die heutige Rasse bildete. Diese er­hielt dann 1924 vom britischen Kennel Club den offiziellen Namen Gordon Setter, nach dem Züchter Alexander Gordon.

Auch in England, wo der Englische Setter eigentlich beliebter ist, bedie­nen sich viele Jäger heute des Gordon Setters. Er ist für seine Aufgabe als Vorstehhund in Ebenen und hügeli­gem Gelände gut geeignet, apportiert zuverlässig selbst aus dem Wasser und wird im Wald auch zur Schnep­fenjagd eingesetzt.

Er ist sowohl ein mutiger Jagdhund als auch ein guter Wachhund für Haus und Hof. Wie alle Vorstehhunde verfügt er über ein angeborenes Ver­halten, eine Art Beutegreifhemmung, das über die Jahrhunderte lange Zucht vervollkommnet wurde.

Sobald der Hund die Witterung von Federwild wie Fasan, Rebhuhn, Wachtel usw. aufnimmt, erstarrt er sprichwörtlich zur Salzsäule und bleibt unbeweglich auf der Stelle stehen. Dabei reckt er die Nase weit nach vorne in die Richtung des gewitterten Tieres und verharrt mit straff angespannten Muskeln. Manchmal hält er dabei eine Vorderpfote nach oben angewinkelt in die Luft. Diese Anzeigehaltung wird erst gelöst, wenn das Wild die Flucht antritt. Es handelt sich hierbei um ein genetisch fixiertes Verhalten, das nicht antrainiert werden kann.

Wesensbeschreibung

Der Gordon Setter zählt zu den mittelgroßen Rassen. Er ist ein eleganter Hund mit einem Kör­perbau in vollkommen harmonischen Proportionen. Sein Fell kann tief glänzend kohlraben­schwarz ohne Rostschimmer oder auch mit leuchtend kastanienroten Abzeichen versehen sein.

Das Haar ist in allen Körperbereichen glatt, also ohne Locken oder Wellung, mit Fransen am Bauch, die sich bis zur Brust und zum Hals hin fortsetzen können. Die Ohren sind mittelgroß und dünn, tief angesetzt und liegen dicht am Kopf an.

Der Gordon Setter ist ein freundlicher, liebenswürdiger, leistungsfähiger Hund von vornehmer Gelassenheit, der einen starken Bewegungsdrang hat und sich durch Ausdauer, Intelligenz und Mut auszeichnet. Bei seiner Arbeit als Vorstehhund muss er selbstständig arbeiten und sich manchmal weit von seinem Halter entfernen, was bedeutet, dass seine Liebe für die Jagd schon in seiner Jugend in die richtigen Bahnen geleitet werden muss, denn sonst sind entspannte Spa­ziergänge mit einem Gordon an der Leine ein Ding der Unmöglichkeit.

Auf jeden Fall verlangt sein großer Bewegungsdrang täglich die Möglichkeit zum Laufen in aus­reichend weitläufigem Gelände, und das bei jedem Wetter. Ein großer Garten ist zwar eine schö­ne Sache für ihn, reicht aber bei Weitem nicht aus. Der Gordon Setter ist von seiner Natur her sehr menschenbezogen, und Aggressivität oder „Schärfe““ sind ihm fremd. Der enge Kontakt mit seinem Halter und der Familie ist für ihn ausgesprochen wichtig, denn er ist seiner (seinen) Be­zugsperson(en) mit großer und ungestümer Zuneigung zugetan.

Er liebt es auch, im Mittelpunkt zu stehen. All das macht ihn für eine Einzel- oder Zwingerhal­tung völlig ungeeignet. Aufgrund seiner Intelligenz braucht er ständig neue Aufgaben, da er sonst geistig verkümmert. Er lernt sehr schnell, wenn er eine umsichtige, einfühlsame aber auch konsequente Erziehung erhält. Bei grober Behandlung verliert er das Vertrauen in seine Bezugs­person und reagiert verstört; behandelt man ihn mit Rohheit oder gar Brutalität führt das zu to­taler Verweigerung seinerseits, was häufig völlig falsch als Sturheit interpretiert wird.

Thema Gesundheit

Beim Gordon Setter besteht ein erhöhtes Risiko für die genetisch bedingte Augenerkrankung PRA (Progressive Retina-Atrophie), bei der die Netzhaut nach und nach abstirbt und es zu Erblindung kommt. Die Veranlagung hierfür kann mittlerweile über einen Gentest festgestellt werden.

Ansonsten ist er ein recht robuster und gesunder Hund, und bei Tieren aus der Zucht für die Jagd sind keine weiteren typischen genetischen Erkrankung bekannt. In Gegensatz dazu neigen aber Exemplare aus der Show- oder Schönheitszucht im Alter zu Hüftgelenksdysplasie (HD) und Hauttumoren.

Weitere genetische Defekte

Für die Überprüfung genetischer Defekte für den Gordon Setter bieten wir folgende Tests an:

Progressive Retinaatrophie (rcd4-PRA)
Neuronale Ceroid Lipofuszinose (NCL) 8-1
Ataxie, zerebelläre 2
Hyperurikämie (HUU)
Hüftgelenksinstabilität 1
Hüftgelenksinstabilität 2

Sie haben noch Fragen zu unseren Testvarianten oder unseren Tests auf genetische Defekte?

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Gordon Setter-canivaris

Verfügbar in Testvariante
„Selekt“
Diese ist auch für einen rassereinen Hund geeignet!

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