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Rassebeschreibung:

Er gehört sicher zu den bekanntesten nordischen Hunderassen, die eng mit den eisigen schneebedeckten Landschaften rund um die Arktis in Verbindung stehen. Wie auch sein anderer nordischer Vertreter, der Siberian Husky, ist seine Hauptaufgabe, Personen und Güter per Schlitten von einem Ort zum anderen zu bringen. Er gehört somit zu den Hunderassen, die eng mit der „Arbeit“ an einem Schlitten in Verbindung stehen.

Der Alaskan Malamute gehört zu den ältesten Hunderassen, die im arktischen Raum zu finden sind. Hier ist er nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des Lebens der Menschen, die in diesem Teil der Erde leben. Wie bei vielen Hunderassen, liegt auch hinter ihm eine unruhevolle Zeit in Bezug auf die Entwicklung der Rasse. Zuerst wurde sorgsam nach den Eigenschaften gezüchtet, die für die Menschen in diesem Teil der Erde von Vorteil waren, bis hin zu einer fast in Vergessenheit geratenen Hunderasse.

Ein Inuit Stamm, der im nordwestlichen Teil Alaskas lebt, die Mahlemiuts, legten wohl die Grundlagen dieser Hunderasse, deren Namen er bis heute trägt. Natürlich verlangt ein Leben in dieser rauen Landschaft, unserer Erde, nicht nur den Menschen viel ab, sondern auch die Hunde müssen den täglichen Heraus-forderungen standhalten. Sie werden eingeteilt, ganz unterschiedliche Aufgaben zu übernehmen: wie das Bewachen von Herden, als Jagdhelfer, sowie als Träger von Lasten und natürlich als Schlittenhund. Somit zeigen seine Aufgaben, welches Hauptziel in seiner Zucht lag, nämlich einen besonders kräftigen und ausdauernden Hund zu haben, für den es kein Problem ist schwere Lasten zu ziehen und zu tragen.

Doch mit dem Beginn des Goldrausches um 1900, änderte sich die Sicht auf diesen Hund. Unter den Goldgräbern waren Schlittenhunderennen äußerst beliebt, sie boten einen guten Zeitvertreib und manch gute Wette. Doch erwies sich der Malamute als zu kompakt und schwer, und damit nicht schnell genug. So dauerte es nicht lange, dass der Siberian Husky, der in seiner Schnelligkeit dem Malamute überlegen war, diese Hunderasse immer mehr in den Hintergrund drängte. Beide Hunderassen, der Siberian Husky und der Alaskan Malamute, gehören zu den Hunderassen, die eng mit dem Schlittenhunderennen in Verbindung stehen. Dies führt nicht selten dazu, dass beide Rassen mit einander verwechselt werden. Durch den engagierten Einsatz von Freunden dieser Rasse, die fernab von Alaska die Zucht wieder aufnahmen, blieb der Alaskan Malamute bis heute erhalten.

Wesensbeschreibung

Der Malamute ist ein Hund, der nicht gerne alleine ist. Er ist ein ausgesprochenes Rudeltier. Sein Rudel, besteht es nun aus Menschen oder aus anderen Hunden, möchte er immer um sich haben. Das ist für ihn äußerst wichtig, und damit ein fester Bestandteil in seinem Hundeleben. Bindung ist für ihn sehr wichtig, davon schließt er auch nicht die Kinder aus, zu denen er sehr freundlich und geduldig ist. Dennoch sollten auch die Kinder seine „Privatsphäre“ respektieren.

Diese Hunde sind echte Kraftpakete, die sehr viel Bewegung brauchen aber auch ihre geistige Auslastung, sollte auf keinen Fall zu kurz kommen. Schenkt man diesem Punkt zu wenig Aufmerksamkeit, könnte sich bald ein anstrengendes und unerwünschtes Verhalten einstellen, das allen das Leben schwer macht. Sie sind sehr neugierig und gerne werden Gegenstände in der Wohnung oder im Garten, auf ihre Funktionalität und Standhaftigkeit unter die „Lupe“ (auseinander) genommen. Natürlich gehört Kulen oder Löcher graben auch zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Ein Erbe, das er von seinen Vorvätern hat, die dies schon immer zum Schutz vor den eisigen Winden, oder um Nahrung zu vergraben gemacht haben. Somit sollte man es ihnen nachsehen, dass sie von Gartengestaltung eine andere Vorstellung haben.

Als Wachhund eignet sich der Alaskan Malamute nur bedingt. Meistens ist er sehr gutmütig und wenig misstrauisch gegenüber Fremden. Sollte jedoch sein Rudel in Gefahr sein, wird er es furchtlos beschützen oder verteidigen. Wie bei einigen Hunderassen aus dem Norden, verfügt auch dieser Hund über eine ihm eigene Lautgebung. Dennoch setzt er diese nur selten ein. Dieser Hund besitzt eine starke Persönlichkeit. Eine wichtige Eigenschaft, die für das Überleben in seinem Heimatgebiet, enorm wichtig ist.

So hat er oft seine eigene Sicht der Dinge, und ist nicht leicht zu einer Handlung zu überzeugen. Hat er selbst einen Nutzen davon, wird er eher bereit sein, mitzumachen. Das macht ihn zu einem Hund der eine geduldige, verständnisvolle und konsequente Führung braucht, die seine Eigenheiten versteht und in die richtigen Bahnen lenkt. Außerdem ist sein Jagdtrieb nie zu unterschätzen. Das sollte man immer im Hinterkopf behalten, wenn man mit ihm in der Natur unterwegs ist. So wird man es akzeptieren müssen, dass er sich immer ein Stück Selbst-bestimmtheit bewahren wird. Das ist eine echte Herausforderung für jeden Hundehalter, der stets beweisen muss, dass er der Anführer des Rudels ist. Sein äußeres Erscheinungsbild wird geprägt, durch eine erhabene und würdevolle Erscheinung. Von seiner Grundstimmung ist er fröhlich, aufgeschlossen und immer interessiert.

Thema Gesundheit

Da bei seiner Zucht stets auf eine gute Gesundheit viel Wert gelegt wurde, gehört er zu den Hunderassen, die sich durch Widerstandsfähigkeit und Robustheit auszeichnen. Es versteht sich von selbst, dass dieser Hund heiße Temperaturen nicht so gut vertragen kann und auch keine große Lust hat, sich dann zu bewegen. Perfekt an ihr Leben, im hohen Norden angepasst, ist natürlich auch ihr Fell das viel Unterhaar besitzt. Das braucht stets eine gute Pflege, und im Besonderen in der Zeit des Fellwechsels.

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Alaskan Malamute

Verfügbar in Testvariante
„Basic“ und „Selekt“

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