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Rassebeschreibung:

Der Alaskan Klee Kai ist eine Hunderasse vom Typ Spitz, die in den 1970er Jahren mit dem Ziel gezüchtet wurde, einen dem Husky ähnlich sehenden Begleithund zu schaffen. Die Rasse stammt aus Wasilla, Alaska, wo sich Linda S. Spurlin und ihre Familie von den frühen 1970er Jahren bis 1988 ihrer Zucht annahmen. Der Alaskan Klee Kai entstand aus der Verkreuzung von Siberischen und Alaskan Huskies unter der Mitwirkung von Schipperke und Amerikanischem Eskimohund, um so die Größe der Hunde zu reduzieren, ohne daraus eine Zwergrasse zu machen.

Erst 1988 wurde die Rasse erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Ursprünglich hieß sie nur Klee Kai, wurde dann aber aus politischen Gründen 1995 in Alaskan Klee Kai und Klee Kai unterteilt. Der Alaskan Klee Kai erhielt in diesem Jahr seine offizielle Anerkennung durch die American Rare Breed Association und 1997 durch den United Kennel Club. Seit 2002 ist der allein gültige Name Alaskan Klee Kai.

Ausgesprochen energiegeladen und intelligent, spiegelt sein Erscheinungsbild deutlich seine nordische Abstammung wieder. Im Gegensatz zum Siberischen Husky, der ursprünglich als Schlittenhund gezüchtet wurde, ist der Alaskan Klee Kai ein Familien- und Begleithund, eignet sich jedoch aufgrund seines Aktivitätsdranges auch sehr gut für verschiedene Hundesportarten.

In Deutschland sind Tiere dieser Rasse immer noch weitestgehend unbekannt.

Wesensbeschreibung

Der Alaskan Klee Kai ist ein kleiner bis mittelgroßer Hund, von dem es eine Toy-, eine Miniatur- und eine Standardvariante gibt. Er ist in drei Farbvarianten vertreten, die jedoch unabhängig von der Größenversion sind: Schwarz-Weiß, Rot-Weiß und Grau-Weiß. Rein Weiße Tiere sind dem Zuchtstandard zufolge nicht wünschenswert. Insgesamt ist das Fell dicht und kann sehr kurz, aber auch etwas länger sein und besteht aus dem Deckhaar und einer weichen, dichten Unterwolle, die einen guten Schutz sowohl vor Kälte als auch vor Hitze bietet.

Vom Wesen her ist der Alaskan Klee Kai seinem Verwandten, dem Husky, recht ähnlich; auch er hat ein lebhaftes Temperament und verfügt über enorme Energiereserven. Dementsprechend braucht er viele Bewegungsmöglichkeiten und ausreichend Auslauf, damit er nicht angespannt und nervös wird. Er ist zudem sehr intelligent und lernfähig, was bei seiner Haltung und Erziehung unbedingt berücksichtigt werden muss.

Bei rassegerechter Haltung und einer soliden Erziehung ist der Alaskan Klee Kai ein treuer Freund und freundlicher Begleiter, der sich besonders durch seinen „Willen, seinem Halter zu gefallen“, auszeichnet. Er versucht, sich seiner Familie in jeder Beziehung anzupassen, um ein vollwertiges Familienmitglied zu sein. Er braucht viel menschlichen Kontakt und unbedingt den liebevollen Zuspruch seiner Familie, um das nötige Selbstvertrauen zu entwickeln. Fremden gegenüber verhält er sich ebenfalls freundlich, ist aber oft eher etwas reserviert.

Der Alaskan Klee Kai ist neugierig und verspielt, kann aber auch zurückhaltend bis vorsichtig und manchmal sogar ablehnend gegenüber unbekannten Personen sein. Deshalb verlangt seine Erziehung eine liebevolle, dabei aber gleichzeitig konsequente Haltung des Besitzers und eine ausreichend umfangreiche und frühzeitige Sozialisierung mit anderen Hunden, Haustieren und Kindern.

Die Rasse gehört nicht zu den Kläffern und ist eher ruhig, jedoch neigt der Alaskan Klee Kai genau wie der Husky dazu, sich mit seiner Familie zu „unterhalten“, was nicht jeder Halter als angenehm empfindet.

Thema Gesundheit

Bisher galt der Alaskan Klee Kai als sehr gesunde Rasse und bemerkenswert frei von genetischen Defekten, jedoch sind in jüngster Zeit doch Erkrankungen der Schilddrüse wie Autoimmune Thyroiditis (eine Gruppe von chronisch entzündlichen Schilddrüsenerkrankungen, die durch eine Fehlregulation der spezifischen Immunabwehr verursacht sind), FII Deficiency (Kongenitaler Faktor II-Mangel oder erbliche Blutungsneigung), Katarakte, Lebererkrankungen, Patellaluxation, Cryptorchidismus (Hodenhochstand) und Herzprobleme aufgetreten. Diese Fälle können vermutlich auf den relativ kleinen Genpool der Rasse zurückgeführt werden.

Besonders bei den Mini-Huskies hat sich in jüngster Zeit die Neigung zu einem selten mutierten Gen gezeigt, das dann für eine schlechte Blutgerinnung verantwortlich ist. Diese Krankheit ähnelt ein bisschen der Hämophilie, bedeutet aber nicht, dass alle Rassenhunde mit einem solchen Gendefekt daran sterben müssen. Nur etwa ein Hund pro 100 Individuen leidet unter dieser Mutation.

Bei guter Gesundheit kann ein Alaskan Klee Kai ein Alter von 12 bis 16 Jahren erreichen.

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Alaskan Klee Kai-canivaris

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