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Rassebeschreibung:

Der Schipperke ist eine anerkannte belgische Hunderasse, die ihren Ursprung in Flandern hat und ursprünglich in Belgien und Holland gezüchtet wurde.

Der Name Schipperke stammt aus dem Flämischen und bedeutet „kleiner Kapitän“. Der gemeinsame Vorfahre des Schipperke wie auch des Belgischen Schäferhundes war ein Schäferhund der alten Rasse, der gewöhnlich schwarz, ziemlich klein und als „Leauvenaar“ bekannt war. Die Entstehungsgeschichte des Schipperke begann im 17. Jahrhundert, und um 1690 war er besonders bei der Brüsseler Schustergilde in der Siedlung Saint-Gery beliebt. Diese organisierten Prüfungen, auf denen sie ihre Hunde, geschmückt mit kunstvoll gestalteten kupfernen Halsbändern, zur Schau stellten.

Im Jahr 1882 war er erstmalig auf einer Ausstellung in Spanien zu sehen, und nachdem die belgische Königin Marie Henriette im Jahr 1885 auf einer Ausstellung in Brüssel einen Schipperke erworben hatte, wurde er zu einem regelrechten Modehund, der sich schnell verbreitete. In England und Amerika hielt die Rasse 1887 ihren Einzug, und der 1888 in Belgien gegründete Rasseclub legte noch im selben Jahr den ersten Standard fest. Zu dieser Zeit sprach man noch von verschiedenen Varietäten wie dem Anvers, Louvain und Bruxelles, die aber alle im Laufe der Jahre zu einem Typ vereinigt wurden.

Ursprünglich dienten diese Hunde mit großem Erfolg als Mäuse-, Ratten-, und Maulwurfjäger, darüber hinaus als Boots- und Wachhunde, erfreuten sich aber auch schnell als Familienhunde großer Beliebtheit.

Wesensbeschreibung

Der Schipperke ist ein kleinformatiger, sehr kräftiger Schäferhund mit einem dichten, glatten und festen Deckhaar und einer ebenfalls sehr dichten und weichen Unterwolle. An den Ohren, auf dem Kopf, den vorderen Partien der Vorderläufe, den Sprunggelenken und dem hinteren Mittelfuß sind die Harre kurz. Das Körperhaar ist mittellang und bildet um den Hals herum einen längeren, breiten, abstehenden Kragen und eine am oberen Teil des Halses beginnende lange Mähne, die bis zum Widerrist und auf die Schultern reicht. Am unteren Teil des Halses und an der Vorderbrust entsteht dadurch eine lange Schürze oder Brustkrause, die sich bis zwischen die Vorderläufe erstreckt.

Am hinteren Teil der Oberschenkel bildet das Fell eine charakteristische Hose. Der Schwanz ist mit dichten und langen Fell bedeckt, das in etwa dieselbe Länge wie die Körperbehaarung hat. Er ist hoch angesetzt und hängt in Ruhestellung herab, wird aber beim Laufen angehoben. Bei manchen Exemplaren fehlt der Schwanz teilweise oder völlig, was auf Brachyurie, eine angeborene Verkürzung des Schwanzes zurückzuführen ist.

Die Augen sind mandelförmig, klein und dunkelbraun. Die Ohren sind hoch angesetzt, dreieckig, äußerst beweglich und stehen aufrecht.

Der Schipperke ist ein sportlicher, aufgeweckter Hund von überschwänglicher Vitalität. Er ist neugierig, lebhaft, lernfreudig und ein ausgezeichneter  Wachhund, der sofort anschlägt, wenn ihm etwas auffällig erscheint. Was ihm zur Bewachung anvertraut wird, verteidigt er mit Nachdruck. Seiner menschlichen Familie ist er liebevoll ergeben und sehr sanft im Umgang mit Kindern; Fremden gegenüber zeigt er sich jedoch eher zurückhaltend.

Es ist wichtig, dass der zukünftige Halter eines Schipperke die Energie und das Temperament dieses kleinen schwarzen „Teufels“ nicht unterschätzt. Er eignet sich definitiv nicht für „Couch-Potatos“, denn er möchte seine Zeit viel lieber draußen in der Natur oder auf dem Hundesportplatz als auf dem Sofa verbringen, weshalb er einen ambitionierten, sportlichen Partner an seiner Seite braucht. Wenn dem Rechnung getragen wird, fühlt er sich auch auf kleinstem Raum wohl und eignet sich dann auch sehr gut für eine Haltung in der Wohnung. Es wäre dabei von Vorteil, wenn man tolerante Nachbarn hat, denn nicht jeder empfindet das helle Bellen des Schipperkes als angenehm.

Allerdings lässt sich sein Mitteilungsbedürfnis durch rechtzeitige Erziehungsmaßnahmen recht gut eindämmen. Hat er erst einmal gelernt, dass nicht jedes vorbeifahrende Auto oder jeder Spaziergänger eine Gefahr darstellt, hält er sich in der Regel auch daran. Je früher er lernt, was von ihm gewünscht wird und wo ihm Grenzen gesetzt werden, desto schneller stellt sich der gewünschte Erfolg ein.

Thema Gesundheit

Der Schipperke erfreut sich im Vergleich zu anderen Hunden einer hohen Lebenserwartung von 15 Jahren oder sogar mehr. Er verfügt über eine robuste Gesundheit, und es existieren kaum rassebedingte Krankheiten, die ihm das Leben schwer machen. Eigentlich gibt es davon nur eine, die erwähnt werden sollte und zwar die Mucopolysaccharidose III, die zu Störungen des zellulären Stoffwechsels führen kann und beim Schipperke etwas gehäuft auftritt.

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Schipperke

Verfügbar in Testvariante
„Selekt“.

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