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Rassebeschreibung:

Der Boykin Spaniel ist eine Hunderasse aus den USA, die nicht von der FCI, wohl aber seit 2009 vom American Kennel Club (AKC) anerkannt wird. Er ist der offizielle State Dog des US-Bunde­staates South Carolina, wo er Anfang des 20. Jahrhunderts in Spartanburg erstmals als Rasse ge­züchtet wurde. Benannt ist er nach seinem Erstzüchter, Lemuel Whitaker Boykin (1861–1932).

Boykin organisierte Jagdausflüge für Touristen und bekam den herrenlosen Rüden Dumpy von einem Freund geschenkt, der ihn hinter einer Kirche gefunden hatte. Dumpy erwies sich als ex­zellenter Wasserhund, der kleiner als ein Retriever war und so bei der Jagd vom Boot aus für weniger Schaukeln sorgte. Boykin verpaarte Dumpy mit der ebenfalls herrenlo­sen Hündin Singo, die er aus einer am Bahnhof von Camden stehenge­bliebenen Tiertransportbox gerettet hatte.

Sie soll rotbraun und spanielartig gewesen sein. Der heutige Boykin Spaniel geht auf die Nachkommen aus dieser Kreuzung zurück, aber im Laufe der Jahre wurden auch immer wieder andere Rassen ein­gekreuzt, da der Boykin Spaniel zu dieser Zeit als reiner Gebrauchs­hund gezüchtet wurde.

Das erste Zuchtbuch für die Rasse wurde in den 1960er Jahren eröffnet, und in den späten 1990er Jahren bemühte sich eine Gruppe von Züchtern um ihre Anerkennung durch den AKC. Im Jahr 2008 wurde der Boykin Spaniel erstmalig in der Miscellaneous Class ausgestellt, worauf 2009 seine endgültige Anerkennung durch den AKC erfolgte, der die Rasse der Sporting Group zuordnete.

Der ursprünglich als Jagd- und Apportierhund für die Wasserjagd gezüchtete Boykin Spaniel er­freut sich heute zunehmender Beliebtheit als Familienhund.

Wesensbeschreibung

Der Boykin Spaniel zählt zu den mittelgroßen Hunderassen, ist vielseitig, kompakt gebaut und gehört zu den Jagdhunden vom Typ Spaniel.

Er zeichnet sich durch seine Schnelligkeit, Ausdauer und Wendigkeit im Gelände aus. Wenn es die Situation verlangt, kann er problemlos den ganzen Tag lang jagen.

Sein Fell ist von mittlerer Länge, glatt bis leicht gewellt und setzt sich aus einer dichten, kurzen Unterwolle und mittellangem Deckhaar zusammen, das an den Ohren, der Brust, dem Bauch und den Läufen länger ist. Die Fellfarbe besteht aus verschiedenen Schattierungen zwischen braun und leberbraun. Ein kleiner weißer Brustfleck kann vorhanden sein.

Generell ist der Boykin Spaniel ein freundlicher und williger Arbeitshund, der leicht zu erziehen ist. Er liebt die Gesellschaft von Menschen und ist auch Kindern und anderen Hunden gegenüber freundlich und verträglich. Er sollte niemals ausgesprochen scheu oder sogar aggressiv sein. Den­noch braucht er einen Halter, der ihm von Anfang an klare Grenzen aufweist; er ist ein selbst­ständiger und intelligenter Hund, der ohne angemessene Führung auch zu einem kleinen Hooli­gan werden kann.

Der Boykin Spaniel hat viel Energie und braucht dementsprechend viel Bewegung.

Thema Gesundheit

Der Boykin Spaniel zeigt eine gewisse Anfälligkeit für verschiedene Krankheiten. Dazu gehören die Hüftgelenksdysplasie (HD) und auch nicht selten Haut-, Herz- und Augenprobleme. Außer­dem hat er eine Neigung zu Ohrenentzündungen.

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Boykin Spaniel-canivaris

Verfügbar in Testvariante
„Selekt“

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