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Rassebeschreibung:

Die genaue Entstehungsgeschichte, dieser Rasse, ist nicht bis ins Einzelne geklärt. Man geht je­doch davon aus, dass sie durch Vermischung verschiedener Rassen entstand. Einerseits durch Hunde, die schon auf dem amerikanischen Kontinent mit den Ureinwohner zusammen lebten, und zum anderen durch neue Hunde, die von den spanischen und französischen Seefahrern mit­gebracht wurden.

Ihr Ursprüngliches Leben spielte sich hauptsächlich auf großen, weitläufigen Farmen ab. Hier waren sie voll integriert und hatten vielfältige Aufgaben zu erledigen. Dazu gehörten Rinder be­wachen und treiben, aber auch Haus und Hof bewachen. Somit sind sie echte Naturburschen und lieben es in der freien Natur zu sein. Mit ihrem „großen Jagdtrieb“ nahm und nimmt man sie im­mer noch gerne mit auf die Jagd nach Schwarzwild. Anders als andere Jagdhunde sind sie bereit sich mit einem Wild­schwein anzulegen, was natürlich extrem gefährlich für den Hund ist. Deshalb wird der Catahoula dort, wo er als Jagdhund zugelassen ist, mindestens zu zweit zur Jagd mit genommen. Dieses Team sollte allerdings gut eingespielt sein denn mit Artgenossen versteht er sich nicht immer gut.

Wesensbeschreibung

Dieser Hund ist ein Individualist durch und durch. Er hat eine ausgezeichnete Be­obachtungs- und Kombinationsgabe. Er lernt gerne und schnell. Kaum hat er et­was beobachtet will er es auch sofort aus­probieren. Dazu gehören: Zäune untergraben um stiften zu gehen oder vielleicht kann ich auch auf den Baum klettern und es von dort aus versuchen. Oder doch lieber gleich die Tür entriegeln; mal sehen – irgendetwas geht immer! Auf diese Weise sind sie Meister im „Erfinden“ von Schwie­rigkeiten für den Hundehalter. So ist jeder Tag mit ihnen eine neue Überraschung!

Doch lernen um des Lernens Willen ist nicht ihr Ding. Unschuldig, Schwanzwedelnd und treu dreinblickend tun sie so als hätten sie noch nie etwas von diesem Kommando gehört. Doch benö­tigt auch ein Freigeist seine Familie. Schmusen und Zweisamkeit mit Herrchen oder Frauchen wird gerne angenommen. Doch wenn nur der Hauch von „Action“ in der Luft liegt ist die Schmu­sestunde schlagartig vorbei.

Gerne werden unterschiedliche Spieleinheiten angenommen wo sie zeigen möchten, dass auch sie den „Familienclown“ beherrschen. Durch ihr sprunghaftes und ungestümes Handeln ist das Zu­sammensein mit Kindern allerdings nicht unpro-blematisch. Zu fremden Personen sind sie meist zurückhaltend und abwartend. Zusammenfassend kann man sagen, das diese Hunderasse ein sehr ursprüngliches Wesen besitzt, das man auch ganz bewusst bis heute erhalten hat. So sollte sich sein Umfeld an ihm und seinen Bedürfnissen orientieren und nicht umgekehrt. Wird dieser Punkt vernachlässigt sind „ernsthafte Schwierigkeiten“ vorprogrammiert. Weist man ihm aber eine Arbeit oder Aufgabe zu, die ihn auslastet, werden seine vielfältigen Wesenseigenschaften aufblühen.

Der Catahoula ist in erster Linie ein „Arbeitshund“. Gezüchtet um bei den vielfältigen Aufgaben auf einer Farm mitzuhelfen. Dieses Tagespensum bedeutet auch für ihn harte Arbeit. So versteht es sich von selbst, dass diese Hunde einen hohen Bewegungsdrang haben, und sich im wahrsten Sinne des Wortes „Ausarbeiten“ möchten. Nur mal eine Runde um den Block wäre für diesen Hund schlichtweg eine „Katastrophe“! Wer viel arbeitet muss sich auch erholen! Auch das sollte er gelernt haben, denn wer nur im „Arbeitsmodus“ verharrt, wird früher oder später dafür einen Preis bezahlen.

So braucht auch der Catahoula regelmäßig eine Zeit, in der er einfach nur mal Hund sein kann, vielleicht an einem ruhigen, kuscheligen Plätzchen! Wie alle Hunde mit Jagdambitionen, hat auch der Catahoula ein starkes und selbstsicheres Wesen. Oft ist er in Jagdsituationen auf sich gestellt, und muss für sich selbst wichtige Entscheidungen treffen. Diese Eigenschaft zeigt er na­türlich auch im Alltag. Hier sind liebevolle, konsequente und geduldige Erziehungsmaßnahmen, mit einem „hohen Verständnis“ für die rassebedingten Eigenarten, erforderlich.

Nicht nur seine Wesenseigenschaften sind vielfältig, sondern auch ihre Fellzeichnung ist sehr in­dividuell und hält ein großes Farbspektrum bereit.

Thema Gesundheit

Folgende Erkrankungen werden mit dieser Rasse in Verbindung gebracht:

Taubheit, Augenerkrankungen, Herzerkrankungen, Erkrankungen des Knochen-gerüsts sowie der Fortpflanzungsorgane die teilweise genetisch bedingt sein können.

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Catahoula Leopard Dog

Verfügbar in Testvariante
„Basic“ und „Selekt“

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