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Rassebeschreibung:

Der Samoyede, Samoyed oder auch Sammi oder Lächelnder Schlittenhund, ist eine Rasse, die ihren Ursprung im Nordwesten Russlands und West-Sibirien hat. Sein Name ist von der Völkergruppe der Samoyeden Sibiriens abgeleitet, die nomadische Renntierzüchter waren und diese flauschigen weißen Hunde als Hüte- und Schlittenhunde züchteten. In Europa ist der Samoyede auch unter dem Namen Bjelkier bekannt.

Der Samoyede stammt vom Nents Hirten-Laika ab, einer spitz-artigen Rasse aus Sibirien, die als Schlitten-, Hüte- und Schutzhund und um seinen Halter warmzuhalten gezüchtet wurde.

Er wurde für die harte Arbeit in einer der kältesten Regionen der Welt entwickelt. Sein dichtes Fell ist daher warm genug, um ihn auch vor den tiefsten Temperaturen zu schützen. Diese Hunde sind vielseitig einsetzbar, und ihr „lächelnder“ Gesichts-ausdruck hat eine praktische Funktion – die nach oben gezogenen Mundwinkel verhindern das Sabbern und somit die Bildung von Eiszapfen im Gesicht.

Wesensbeschreibung

Der Samoyede ist sehr aktiv, energiegeladen, neugierig, intelligent und unabhängig, weshalb seine Freilaufzone unbedingt eingezäunt sein sollte. Er ist sanftmütig, anpassungsfähig und freundlich, etwas zurückhaltend, aber keineswegs scheu.

Es ist ein kleiner bis mittelgroßer Hund. Er hat ein glattes, raues Langhaarfell mit dichter Unterwolle und ist rein weiß, biskuitweiß oder cremefarben mit silberfarbenen Haarspitzen. Er wird gelegentlich mit einem zotteligen Polarwolf verwechselt, sieht aber tatsächlich eher wie ein übergroßer Spitz aus.

Die Augen des Samoyede sind gewöhnlich braun oder schwarz und mandelförmig. Es können auch blaue oder andersfarbige Augen auftreten, die aber bei Ausstellungen nicht zugelassen sind. Seine Ohren sind dick und dicht befellt, von dreieckiger Form und stehen aufrecht. Sie sind fast immer rein weiß, können aber um die Ohrspitzen herum auch hell- bis dunkelbraun angehaucht sein. Der Schwanz ist einer der markantesten Merkmale der Rasse. Wie beim Malamut wird er gerollt über dem Rücken getragen, doch im Gegensatz zu diesem berührt sein Schwanz den Rücken. Wenn der Samoyede entspannt und ruhig ist, wenn er gestreichelt wird oder frisst, lässt er seinen Schwanz locker herunterhängen, rollt ihn aber sofort wieder auf sobald er sich wieder seinen Aufgaben widmet.

Der Somayede hat ein freundliches Wesen, ist aufgeweckt und macht stets einen glücklichen Eindruck. Er neigt zum häufigen Bellen, was ihn zu einem guten Wachhund macht, denn er schlägt an, sobald sich jemand seinem Revier nähert. Er ist ein ausgesprochen guter Familienhund, der besonders gut mit Kindern und anderen Hunden auskommt, und er bleibt bis ins hohe Alter verspielt. Wenn sich der Samoyede jedoch anfängt zu langweilen, vertreibt er sich die Zeit gerne mit Buddeln. Aufgrund seiner Abstammung von Schlittenhunden liebt er es auch, Dinge zu ziehen, und ein untrainierter Samoyede hat kein Problem damit, seinen Halter an der Leine durch die Gegend zu ziehen anstatt brav neben ihm her zu laufen.

Der Rasse fehlt der natürliche Jagdinstinkt, was sie zu hervorragenden Hütehunden macht. Auch eignet sie sich sehr gut als Schutz- oder Schlittenhund.

Thema Gesundheit

Der Samoyede kann von einer spezifischen, genetisch bedingten Krankheit, der Samoyede Glomerulophatie, befallen werden. Dabei handelt es sich um eine Nierenerkrankung, die allerdings häufiger bei Rüden als bei Weibchen auftritt. Bei Weibchen, die Träger des verantwortlichen Gens sind, treten meistens im Alter von 2-3 Monate leichte Symptome auf, die aber nur selten mit Nierenversagen enden.

Rüden zeigen in den ersten drei Lebensmonaten keine Symptome, jedoch schreitet die Krankheit danach recht zügig voran, und die meisten befallenen Rüden versterben an Nierenversagen im Alter von nur 15 Monaten. Der Krankheitsverlauf kann mittels entsprechender Medikamente verlangsamt, aber leider nicht völlig aufgehalten werden. Wenn ein Trägerweibchen mit einem völlig gesunden Rüden verpaart wird, besteht eine 50%ige Chance, das die Welpen ebenfalls Träger der Krankheit sind, und jeder Rüde aus dem Wurf hat eine 50%ige Chance auf den Ausbruch der Erkrankung. Es gibt einen genetischen Test für diese Prädisposition, von dem Züchter unbedingt Gebrauch machen sollten.

Andere Erkrankungen, die beim Samoyede auftreten können, sind Diabetes mellitus, Progressive Retina Atrophie (PRA), Hüftgelenksdysplasie und Pulmonalklappenstenose.

Weitere genetische Tests

Für die Hunderasse Samoyede steht bei OriVita folgender genetischer Tests zur Verfügung.

Progressive Retina-Atrophie 1 / X-chromosomal (XL PRA1) / Sehvermögen

Weitere Informationen und Bestellung unter folgendem Link.

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Samoyede canivaris Basic und Selekt

Verfügbar in Testvariante
„Basic“ und „Selekt“

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